Historischer Bestand III (Bestand)
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Best. 204
Stadtarchiv Herne (Archivtektonik) >> 3 Amtliches Archivgut bis 1896
01.01.1799-31.12.1878
Behördengeschichte: Die Bürgermeisterei Herne gehörte wie jetzt noch die Stadt Herne zum Regierungsbezirk Arnsberg, außerdem noch zum Landkreis Bochum. Die Bürgermeisterei Herne fungierte als erste preußische Verwaltungsbehörde nach Beendigung der französischen Verwaltungsperiode und war gleichsam die Nachfolgebehörde der sogenannten Mairie oder Munizipalität Herne, deren Akten im Findbuch II entstehen. Die Akten der Bürgermeisterei Herne beginnen im Jahre 1813 und enden 1844. Gebietlich deckt sich der Verwaltungsbezirk der Bürgermeisterei mit dem der Mairie Herne, zu der elf Gemeinden gehörten. Der Sitz der Bürgermeisterei wechselte des öfteren: 1813-1817 befand er sich in Eickel (Bürgermeister Steelmann), 1817-1835 in Bochum (Bürgermeister Steelmann, gleiczeitig Bürgermeister von Bochum), 1835-1836 wieder in Eickel (Bürgermeister Steelmann bzw. nach dessen Tode im Februar 1836 Verwalter Parpart), 1836-1844 in Herne (Bürgermeister Hollweg): Archivierung: Nach Verzeichnung der Akten gemäß meiner Anleitung durch den Archivangestellten Schulz wurden sie von mir geordnet. Interessant ist zudem, dass erstmals in einem Herner Aktenbestand Vorgänge kulturellen Inhalts auftraten, nämlich Kirchen- und Schulsachen, womit eine erhebliche Erweiterung der Verwaltungstätigkeit auf einem neuen Sektor nachzuweisen ist. Der gesamte Archivalienbestand ist durchgezählt, um so eine kurze Archivsignatur zu haben. Verfasst von Archivar Hildebrand (Herne, 10.07.1964)
Form und Inhalt: Behördengeschichte:
Die Bürgermeisterei Herne gehörte wie jetzt noch die Stadt Herne zum Regierungsbezirk Arnsberg, außerdem noch zum Landkreis Bochum. Die Bürgermeisterei Herne fungierte als erste preußische Verwaltungsbehörde nach Beendigung der französischen Verwaltungsperiode und war gleichsam die Nachfolgebehörde der sogenannten Mairie oder Munizipalität Herne, deren Akten im Findbuch II entstehen. Die Akten der Bürgermeisterei Herne beginnen im Jahre 1813 und enden 1844. Gebietlich deckt sich der Verwaltungsbezirk der Bürgermeisterei mit dem der Mairie Herne, zu der elf Gemeinden gehörten. Der Sitz der Bürgermeisterei wechselte des öfteren: 1813-1817 befand er sich in Eickel (Bürgermeister Steelmann), 1817-1835 in Bochum (Bürgermeister Steelmann, gleiczeitig Bürgermeister von Bochum), 1835-1836 wieder in Eickel (Bürgermeister Steelmann bzw. nach dessen Tode im Februar 1836 Verwalter Parpart), 1836-1844 in Herne (Bürgermeister Hollweg):
Archivierung:
Nach Verzeichnung der Akten gemäß meiner Anleitung durch den Archivangestellten Schulz wurden sie von mir geordnet. Interessant ist zudem, dass erstmals in einem Herner Aktenbestand Vorgänge kulturellen Inhalts auftraten, nämlich Kirchen- und Schulsachen, womit eine erhebliche Erweiterung der Verwaltungstätigkeit auf einem neuen Sektor nachzuweisen ist. Der gesamte Archivalienbestand ist durchgezählt, um so eine kurze Archivsignatur zu haben.
Verfasst von Archivar Hildebrand (Herne, 10.07.1964)
Form und Inhalt: Behördengeschichte:
Die Bürgermeisterei Herne gehörte wie jetzt noch die Stadt Herne zum Regierungsbezirk Arnsberg, außerdem noch zum Landkreis Bochum. Die Bürgermeisterei Herne fungierte als erste preußische Verwaltungsbehörde nach Beendigung der französischen Verwaltungsperiode und war gleichsam die Nachfolgebehörde der sogenannten Mairie oder Munizipalität Herne, deren Akten im Findbuch II entstehen. Die Akten der Bürgermeisterei Herne beginnen im Jahre 1813 und enden 1844. Gebietlich deckt sich der Verwaltungsbezirk der Bürgermeisterei mit dem der Mairie Herne, zu der elf Gemeinden gehörten. Der Sitz der Bürgermeisterei wechselte des öfteren: 1813-1817 befand er sich in Eickel (Bürgermeister Steelmann), 1817-1835 in Bochum (Bürgermeister Steelmann, gleiczeitig Bürgermeister von Bochum), 1835-1836 wieder in Eickel (Bürgermeister Steelmann bzw. nach dessen Tode im Februar 1836 Verwalter Parpart), 1836-1844 in Herne (Bürgermeister Hollweg):
Archivierung:
Nach Verzeichnung der Akten gemäß meiner Anleitung durch den Archivangestellten Schulz wurden sie von mir geordnet. Interessant ist zudem, dass erstmals in einem Herner Aktenbestand Vorgänge kulturellen Inhalts auftraten, nämlich Kirchen- und Schulsachen, womit eine erhebliche Erweiterung der Verwaltungstätigkeit auf einem neuen Sektor nachzuweisen ist. Der gesamte Archivalienbestand ist durchgezählt, um so eine kurze Archivsignatur zu haben.
Verfasst von Archivar Hildebrand (Herne, 10.07.1964)
Provenienz Bürgermeisterei, Bezirk Herne
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ