Luther, Hans (Bestand)
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BArch N 1009
call number: N 1009
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> L
1888-1962
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Hans Luther wurde am 10. März 1879 geboren.
Ausbildung und Berufliches:
1897 Abitur am Leibniz-Gymnasium in Berlin
1898 - 1904 Studium an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
1913 - 1918 Geschäftsführer des Deutschen und Preußischen Städtetages
1945 Banktreuhänder
ab 1952 Professor für Außenpolitik und Auslandskunde der Hochschule für politische Wissenschaften
Öffentliche politische Ämter:
1918 - 1922 Oberbürgermeister von Essen
1922 - 1925 Reichsernährungs- und Reichsfinanzminister
1925 - 1926 Reichskanzler
1928 Vorsitzender des Bundes zur Erneuerung des Reiches
1929 Vorstandsmitglied der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken
1930 - 1933 Präsident des Reichsbankdirektoriums
1933 - 1937 Botschafter in Washington
1948 Sachverständiger des Wahlrechtsausschuss des Parlamentarischen Rates
1954 Mitglied des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland"
Dr. Hans Luther war am 18. Mai 1962 gestorben.
Bestandsbeschreibung: Im Jahr 1962, nach Dr. Hans Luthers Tod, wurde mit der Witwe Frau Dr. Gertrud Luther ein Vertrag zur Übernahme seines Nachlasses geschlossen. Im selben Jahr wurde ein erster Teil vom Bundesarchiv übernommen. Die weiteren Unterlagen wurden in den Jahren 1964, 1970, 1992, 2004 und 2005 von Frau Dr. Gertrud Luther, Herrn Regierungsdirektor Dr. Otto Stadler aus München und Herrn Dr. Wolfgang Helbich, dem Verfasser des zweiten Bandes von Luthers Memoiren, nachgereicht.
Inhaltliche Charakterisierung: Lebenserinnerungen; Manuskripte von Reden und Aufsätzen; Tagebücher, Korrespondenz und sonstige Materialien zur Partei-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Weimarer Republik, aus der Tätigkeit als Botschafter in Washington 1933-1937 sowie als Mitglied politischer sowie wissenschaftlicher Vereine und Gesellschaften; Unterlagen aus seiner Tätigkeit als Vorsitzender einer Kommission zur Neugliederung des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland.
Umfang, Erläuterung: 701 Archivalieneinheiten
Zitierweise: BArch N 1009/...
Ausbildung und Berufliches:
1897 Abitur am Leibniz-Gymnasium in Berlin
1898 - 1904 Studium an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin
1913 - 1918 Geschäftsführer des Deutschen und Preußischen Städtetages
1945 Banktreuhänder
ab 1952 Professor für Außenpolitik und Auslandskunde der Hochschule für politische Wissenschaften
Öffentliche politische Ämter:
1918 - 1922 Oberbürgermeister von Essen
1922 - 1925 Reichsernährungs- und Reichsfinanzminister
1925 - 1926 Reichskanzler
1928 Vorsitzender des Bundes zur Erneuerung des Reiches
1929 Vorstandsmitglied der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken
1930 - 1933 Präsident des Reichsbankdirektoriums
1933 - 1937 Botschafter in Washington
1948 Sachverständiger des Wahlrechtsausschuss des Parlamentarischen Rates
1954 Mitglied des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland"
Dr. Hans Luther war am 18. Mai 1962 gestorben.
Bestandsbeschreibung: Im Jahr 1962, nach Dr. Hans Luthers Tod, wurde mit der Witwe Frau Dr. Gertrud Luther ein Vertrag zur Übernahme seines Nachlasses geschlossen. Im selben Jahr wurde ein erster Teil vom Bundesarchiv übernommen. Die weiteren Unterlagen wurden in den Jahren 1964, 1970, 1992, 2004 und 2005 von Frau Dr. Gertrud Luther, Herrn Regierungsdirektor Dr. Otto Stadler aus München und Herrn Dr. Wolfgang Helbich, dem Verfasser des zweiten Bandes von Luthers Memoiren, nachgereicht.
Inhaltliche Charakterisierung: Lebenserinnerungen; Manuskripte von Reden und Aufsätzen; Tagebücher, Korrespondenz und sonstige Materialien zur Partei-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Weimarer Republik, aus der Tätigkeit als Botschafter in Washington 1933-1937 sowie als Mitglied politischer sowie wissenschaftlicher Vereine und Gesellschaften; Unterlagen aus seiner Tätigkeit als Vorsitzender einer Kommission zur Neugliederung des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland.
Umfang, Erläuterung: 701 Archivalieneinheiten
Zitierweise: BArch N 1009/...
Luther, Hans (Reichskanzler), 1879-1962
701 Aufbewahrungseinheiten; 17,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Hans Luther: Politiker ohne Partei. Erinnerungen, Stuttgart 1960;
Hans Luther: Vor dem Abgrund. 1930-1933. Reichsbankpräsident in Krisenzeiten, Berlin 1964
Hans Luther: Vor dem Abgrund. 1930-1933. Reichsbankpräsident in Krisenzeiten, Berlin 1964
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ