Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6696
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1826 April 7
Regest: Johann Martin Stumpp, Beck und Bierbrauer, der sich zu Reuttlingen niederlassen will, ist der eheliche Sohn des weiland Johann Georg Stumpp, Bauern in Gönningen, und der weiland Maria Agnes geb. Herrman und am 22. Dezember 1800 zu Gönningen geboren. Er bekennt sich zur evangel.-luther. Confession, ist unverehelicht, Angehöriger des württ. Staats und Bürger zu Gönningen. Er besitzt an Liegenschaft 13 Ruten Lands im Unterhof im Wert von 66 fl, an Kapitalien und Güterbestandzinsen 1673 fl, an Fahrnis 25 fl, welches alles nach der letzten Pflegrechnung aufgenommen worden ist. Sein übriges Vermögen beträgt nach der gegebenen glaubhaften Ausweisung an barem Geld 150 fl, an Kleidern u.s.w. 100 fl. Es haften keine Schulden darauf. Seinem Austritt aus dem Staats- und Gemeindeverband steht kein Hindernis im Wege.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Aufnahme des Stumpp ins Reutlinger Bürgerrecht siehe im Protocoll des Stadtrats vom 12. April 1826 fol. 56.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Aufnahme des Stumpp ins Reutlinger Bürgerrecht siehe im Protocoll des Stadtrats vom 12. April 1826 fol. 56.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Oberamt Tübingen Gemeinde Gönningen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 8 Unterschriften
Papiersiegel des OA Tübingen
Actuar Bohnenberger
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 8 Unterschriften
Papiersiegel des OA Tübingen
Actuar Bohnenberger
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ