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Kleine Erwerbungen (Bestand)
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Bestandsgeschichte: Unter der Bezeichnung "Kleine Erwerbungen" verbirgt sich eine Vielzahl kleinerer Abgaben von nichtstaatlichem Schriftgut an das Staatsarchiv, die zu klein sind, um eigene "Bestände" zu bilden. Die Zusammensetzung ist daher sehr heterogen. Darunter befinden sich:
E 2: Nachlass des Hofpredigers Dr. Brandes, E 3, E 27: Quellen zur Geschichte des Gutes Exten, E 5: Kopien von Autographen des Komponisten J. Chr. Friedrich Bach aus der Universitätsbibliothek Krakau, E 6: Quellen zur Bückeburger Webschule "Bäuerlicher Hausfleiß", E 7: Rechnungsbücher einer Arztpraxis, E 8: Briefe von Fürst Georg Wilhelm, Prinzessinnen Karoline und Wilhelmine, Prinz Adolf Georg und Julie von Ulmenstein an Mitglieder des Hauses Hessen-Philippsthal-Barchfeld, E 9: Unterlagen der Familie Rust (Liegenschaftsgeschäfte, Testamente, Freikauf vom Militärdienst u.a.), E 10: Nachlass Rudolf Feige, Stadtarchivar in Hameln, mit zahlreichen Quellenabschriften aus Stadt- und Staatsarchiven, darunter auch von Originalen, die während des Zweiten Weltkriegs im Hauptstaatsarchiv Hannover vernichtet worden sind, E 11: Briefe der Elisabeth Knodt an ihre Eltern während ihrer Ausbildung am Lehrerseminar in Osnabrück, E 12: Nachlass Erich Spichale (Abwasserverband Steinhuder Meer-Süd), E 13: Briefe der Dichterin Lulu von Strauß und Torney, E 14: Nachlass Oscar Philippsohn (u.a. Judenstern, Lebensmittelkarten, Judenvermögensabgabe, Haftentschädigung), E 15: Quellen zur Geschichte der Stadthäger Textilfabrik Heinrich Seegers, E 17: Schaumburg-Lipper Lieder (Texte, teilweise mit Noten), E 18: Schreibhefte des Friedrich Wilhelm Mosebach, Bückeburg (Heimatmuseum, Ausgrabungen auf Hus Aren), E 19: Unterlagen zur Gärtnerfamilie Metz, E 20: Unterlagen von Dr. Heinz Hespe zur Familiengeschichte und zu Major d'Etienne, E 21: Kompositionen (Fotokopien) von Thomas Simpson, Johann Grabbe, Peter Philips, John Dowland, Christian
Bestandsgeschichte: Töpfer, Nicolaus Beyer, Robert Johnson, Christian Engelmann, Edward Johnson, Joseph Scheley, Robert Bateman, Maurice Webster, Johannes Krosch, Alfonso Ferrabosco, Alexander Chazam, E 22: Unterlagen des Meierhofes Nr. 1 in Kobbensen, E 23: Tagebuch der Nina d'Aubigny sowie Briefe der Prinzessinnen Karoline und Wilhelmine zu Schaumburg-Lippe (Fotokopien), E 24: Kassenbuch der Likörfabrik Coesfeld in Bückeburg, E 25: Quellen zur Geschichte Bückeburger Apotheken, E 26: Nachlass Wilhelm Weiland, Stadthagen, über Bergbau, E 28: Unterlagen über Karl Meier aus Stadthagen (niedersächsischer Minister, Landtagsabgeordneter und KPD-Mitglied), E 29: Chronik der jüdischen Familie Behrend, E 30: Nachlass des Dr. Theordor Bruns, Schriftleiter der Nazi-Zeitung "Die Schaumburg" ("Geheime" Rundschreiben der Industrie- und Handelskammer und des Oberpräsidenten der Provinz Hannover u.a.), E 31: Nachlass Friedrich Gerloff, Bad Nenndorf, u. a. über Flurnamenforschung, E 32: Nachlass des Landgerichtspräsidenten Heinrich Zwitzer, Bückeburg, über neuere Kirchengeschichte, E 33, E 54: Gemeinderechnungen von Hohnhorst, E 34: Nachlass Karl Wilhelm Schönbeck (Kriegstagebuch 1914-18, bergmännische Unterlagen), E 35, E 40: Kataloge der Fürst Adolf Werkstätte für Kunstkeramik in Bückeburg, E 36: Unterlagen über den Rintelner Studiendirektor Friedrich Wilhelm Ande und das Ende des 2. Weltkrieges in Rinteln, E 37: Nachlass Otto von Zerssen (familiengeschichtliche Unterlagen), E 38: Unterlagen von Friseuren in Bückeburg, E 39: Schützenverein Obernkirchen (Schießerlaubnis), E 41: ukrainische Fremdarbeiterin, E 42: Unterlagen über den Bückeburger Hofmaler Anton Wilhelm Strack, E 43: Nachlass des Rolfshäger Hauptschulleiters Ibers (Schulunterricht), E 44: Protokolle des Stenografenvereins, Reskripte, Suppliken von bzw. an den Landesherrn (Fotokopien), E 45: Nachlass Ernst Weimann, Bankbeamter in
Bestandsgeschichte: Bückeburg, E 46: Verschiedenes (Mühlengeschichte, "Der Wilhelmstein. Heimatbrief an unsere deutschen Soldaten", Unterlagen zur Geschichte der Familie Krentler), E 47: Unterlagen zum Hof Sülbeck Nr. 20, E 48: Gutachten über die Eigentumsverhältnisse an den Steinkohlebergwerken, E 49: Unterlagen zu Zwangsarbeitern, E 50: Nachlass Heinz Meier (Privilegien der Schmiede-Innung in Stadthagen), E 51: Unterlagen über den Consum-Verein Heeßen, E 52: Unterlagen über den Kreisjugendring Schaumburg-Lippe, E 53: Nachlass Karlowa (Fotokopien), E 54: Rechnungsbücher der Gemeinde Wennenkamp, E 55: Erinnerungen des Amerikaauswanderers Busche aus Helpsen, E 56: Briefwechsel zwischen dem Dichter B. v. Münchhausen und der Haushälterin Auguste Suchfort, E 57: Von F. Kölling angefertigte Abschriften der vernichteten Eheprotokolle des Amtes Schaumburg 1586-1764 (mit Lücken), E 58: Bilder und Prospekte der WUBAG bzw. GEMAG Bückeburg, E 59: Privatpapiere einer Bückeburgerin 1931-1943, E 60: Briefe u. Aufzeichnungen von Ernst Ovesiek, Meinsen, E 61: Behandlungsbuch Zahnarzt Mosebach, E 62: Bund der Vertriebenen KV Schaumburg-Lippe, E 63: Teile der Abgabe E. A. Stoffregen, E 67: Nachlass Helge Pfaff, Keramikerin (leitende Mitarbeiterin der Fürst Adolf Werkstätte bzw. Inhaberin einer eigenen Werkstatt, Schölbeeke 1, Bückeburg; Fotos im Bestand S 2 P Nr. 4363 ff.), E 68: Notizen, Hinweise und kleine Ausarbeitungen über Königsberger Vorfahren des Bückeburger Krankenhausleiters Dr. Eberhard Neumann-Redlin v. Meding, E 69: Fundstück, Blatt mit Rechenaufgaben, 18. Jhdt., E 70: Nachlass Predigerfamilie Kahler, Segelhorst, E 71: eheverträge Amt Rodenberg, E 72: Schulchronik Schule Horsten, E 73: Wegegerechtigkeit Hof Nr. 3 in Bad Eilsen, E 74: Tagebuch Domäne Rodenberg, E 75: Aufzeichnungen über den SS-Mann Friedrich Everding aus Bad eilsen, E 76: Erinnerungen über den Volkssturm Bückeburg 1945, E 77:
Bestandsgeschichte: Teilnachlass Karl Dreier, E 78: Sparverein für Bückeburg, E 79: Lebensdokumente Schullehrer Heinrich Brandes, Wölpinghausen, E 80: Familiengeschichte Thomas und Dokumente zur Geschichte der Festung Wilhelmstein, E 81: Unterlagen des Böttchermeisters Wagner, Stadthagen, E 82: Familiengeschichte Stumbke
Die "Kleinen Erwerbungen" ähneln mit ihrer Mischung aus Originalen, Kopien und Ausarbeitungen sowei ihrer Vielfalt hinsichtlich Herkunft und Betreffen dem Bestand des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins (Dep. 11). Daher wurde dessen sehr grobmaschige Gliederung im Wesentlichen übernommen. Sie muss aber gelegentlich weiterer Übernahmen angepasst werden und kann dem Nutzer nur als Anhaltspunkt dienen.
Dr. Silke Wagener-Fimpel/aktualisiert im Mai 2009 von Dr. Stefan
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.