Dr. iur. Georg Terkel, hessen-darmstädtischer Kammerrat und Vizekanzler gegen Wilhelm I. Graf zu Solms [-Greifenstein], dann auch Sophie Dorothee Gräfin zu Solms [-Laubach], geb. Gräfin zu Mansfeld, Ehefrau des [Heinrich Wilhelm Graf zu Solms-Laubach], Friedrich Graf zu Solms [-Rödelheim]
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1, 3563
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1588-) 1619-1621
Enthält: Auszug hohensolmsische Schuldverteilung (1613)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Rückzahlung eines von Philipp Grendt, hessischer Vogt zu Wetzlar und Schwiegervater des Kl. dem bekl. Wilhelm Graf zu Solms [-Greifenstein] im Jahre 1601 gewährten Darlehens von 400 Gulden Frankfurter Währung, welches bei Fälligkeit im Jahre 1602 nicht beglichen worden war und welches im Wege des Erbganges auf den Kl. übergegangen war, Anspruch auf Herausgabe von 50 Achteln Hafer, die Grendt dem Bekl. im Jahre 1602 geliehen hatte und die ebenfalls noch nicht geleistet worden waren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ