Remontagekredit für August Thyssen-Hütte AG, Duisburg-Hamborn (ATH) (Doppelter Schriftwechsel), Bd. 1
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NW 0091, 106
NW 0091 NRW Finanzministerium, Abteilung III: Vermögens- und Schuldenverwaltung
NRW Finanzministerium, Abteilung III: Vermögens- und Schuldenverwaltung >> 3. Remontagekredite
1950-1953
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Antrag auf Gewährung eines Remontagekredits; Niederschriften über Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft (5.6. und 13.11.1950: Vorsitz: Prof. Dr. Erhard); Aktenvermerke über Besprechungen mit Vertretern der Banken und Industrie im Wirtschaftsministerium NW (26.9. und 11.10.1950 sowie 19.9. und 11.10.1950 sowie 19.9.1951 und 31.1.1952) über die Möglichkeit der bankmäßigen Absicherung eines Remontagekredits für ATH; Denk-schriften und vertrauliche Vermerke über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, über die Wiederaufbauplanung und die Höhe des zu ihrer Verwirklichung notwendigen Finanzbedarfs; erste Überlegungen über den Ankauf einer Breitbandwalzanlage anstelle der für die UDSSR demontierten Anlage in Dinslaken. (Da die ATH noch wirtschaftlichen Beschränkungen unterlag, konnte sie nicht selbst als Verhandlungspartner auftreten.)
Finanzministerium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:30 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW (Tektonik)
- 4.2. Oberste Landesbehörden (Tektonik)
- 4.2.2. Finanzministerium (Tektonik)
- 4.2.2.3. Beteiligungen (Tektonik)
- FM Beteiligungen des Reichs und der Länder, Konzernentflechtung NW 0091 (Bestand)
- 3. Remontagekredite (Gliederung)