02.3.Vereine, Verbände, Parteien, Stiftungen und sonstige Organisationen: V 069:Landeshospital (Bestand)
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V 069
Stadtarchiv Paderborn (Archivtektonik) >> StA:Stadtarchiv >> 02.Nichtamtliche Überlieferung >> 02.3.Vereine, Verbände, Parteien, Stiftungen und sonstige Organisationen
1944 - 1946
Form und Inhalt: Das 1798 durch den Arzt Dr. Wilhelm Ficker gegründete und seit 1832 im ehemaligen Kapuzinessenkloster in der Kisau untergebrachte und zum St. Vincenz-Krankenhaus gehörende Landeshospital wurde in Oktober/November 2013 geschlossen und die dort untergebrachten Einrichtungen in den Neubau des St. Vincenz-Krankenhauses in der Kasseler Straße verlagert.Im Zuge der Räumung des Gebäudes und des Umzugs in das Haupthaus fand die durch den Chefarzt (1980-2005) Prof. Dr. Siegmar Berndt mit der Hilfe des Paderborner Rechtsanwaltes und Schützenobersts Dr. Karl Auffenberg in mehrjähriger Suche zusammengetragene Portraitbildergalerie früherer Chefärzte des Landeshospitals keine Verwendung mehr und wurde Prof. Berndt durch seinen Nachfolger Prof. Dr. Thomas Postert zur beliebigen Verwendung überlassen. Prof. Berndt übergab die Bilder am 4.11.2013 dem Stadtarchiv zu Eigentum der Stadt Paderborn (jetzt: Bildersammlung M 4, 08.1.05 Landeshospital). In Ergänzung der Bilder übergab er dem Archiv am 5.12.2013 das noch in seinem Besitz befindliche Operationsbuch des Landeshospitals aus dem Zeitraum 1944-1946 (jetzt: V 69/1). Siehe auch Dienstakte 47 02 07, Berndt, Prof. Dr. Siegmar.Literatur zur Geschichte des Landeshospitals:Joseph Freisen: Landeshospital, Kapuzinessenkloster, Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern zu Paderborn. Paderborn 1902Paul Michels: Das Landeshospital zu Paderborn. Vom Kapuzinessenkloster zum modernen Krankenhaus. In: Paderborner und Corveyer Land, Nr. 10/1954, S.1-3Klaus Zacharias: Ehemaliges Kapuzinessenkloster, heute: St. Vincenzkrankenhaus-Landeshospital. In: Klosterführer für die Kreise Paderborn und Höxter. Höxter 2000, S. 120-121Paderborn, im Dezember 2013Rolf-Dietrich Müller
1 AE, Datenbank
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ