Henne Kern und seine Ehefrau vertauschen an Frau Katherin im Sale, Äbtissin, Frau Katherin Nullen, Priorin, und den Konvent der Weißen Frauen zu Mainz auf dem Dietmarkt zu Erbe. einen Flecken Weingarten, auf die Steingrube der Eheleute stoßend, oben an Weisenau ("Wißenauwe") - der Flecken geht von dem Weg unten bis auf die Steingrube -. gegen 1 Morgen Weingarten oben "hart geforch an yen [dem Kloster] gelegen" (zinst 16 Schilling Heller, 1/2 Malter Korn und 1/2 Malter Haber St. Viktor). Die Eheleute legen zu Unterpfand ihre Besserung auf der Steingrube und die zwei Placken unterhalb des Wegs. Bei Aufholung der Placken und des Unterpfands ist Bedingung, dass sie weltlich bleiben. Der Tausch ist vor dem Gericht zu Hechtsheim ("Hexheim") erfolgt. S. Junker Henne Gensfleisch, Schöffe des genannten Gerichts. "Datum a.d. MCCCCL primo uff mandag neste vor sante Michels dag."
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Henne Kern und seine Ehefrau vertauschen an Frau Katherin im Sale, Äbtissin, Frau Katherin Nullen, Priorin, und den Konvent der Weißen Frauen zu Mainz auf dem Dietmarkt zu Erbe. einen Flecken Weingarten, auf die Steingrube der Eheleute stoßend, oben an Weisenau ("Wißenauwe") - der Flecken geht von dem Weg unten bis auf die Steingrube -. gegen 1 Morgen Weingarten oben "hart geforch an yen [dem Kloster] gelegen" (zinst 16 Schilling Heller, 1/2 Malter Korn und 1/2 Malter Haber St. Viktor). Die Eheleute legen zu Unterpfand ihre Besserung auf der Steingrube und die zwei Placken unterhalb des Wegs. Bei Aufholung der Placken und des Unterpfands ist Bedingung, dass sie weltlich bleiben. Der Tausch ist vor dem Gericht zu Hechtsheim ("Hexheim") erfolgt. S. Junker Henne Gensfleisch, Schöffe des genannten Gerichts. "Datum a.d. MCCCCL primo uff mandag neste vor sante Michels dag."
U / 1451 September 27
St 241 a
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
27.09.1451
Weissfrauen Mainz
Ausfertigung. Perg. S. fehlt.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ