Die Räte und Gesandten der Fürsten und Stände des Schwäbischen Kreises am Kreistag zu Ulm bitten den kaiserlichen Fiskal zu Speyer um Mitteilung der Höhe des Anschlags von Graf Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen wegen seiner werdenbergischen Güter, der Herrschaft Hohenschwangau und der Herrschaft Illertissen in der Reichsmatrikel, da seine gegen den Schwäbischen Kreis schuldigen Kontributionen noch ausstehen
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Die Räte und Gesandten der Fürsten und Stände des Schwäbischen Kreises am Kreistag zu Ulm bitten den kaiserlichen Fiskal zu Speyer um Mitteilung der Höhe des Anschlags von Graf Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen wegen seiner werdenbergischen Güter, der Herrschaft Hohenschwangau und der Herrschaft Illertissen in der Reichsmatrikel, da seine gegen den Schwäbischen Kreis schuldigen Kontributionen noch ausstehen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Nr. 2249
Rep. II Pk. 302
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Friedberg-Scheer: Akten
Friedberg-Scheer: Akten >> 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen >> 2.6. Beziehungen zu weltlichen Herrschaften >> 2.6.1. Grafen von Werdenberg
1591
1 Bg.
Archivale
Hohenschwangau FÜ; Herrschaft
Illertissen NU; Herrschaft
Speyer SP; Fiskal
Ulm UL; Kreistag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Friedberg-Scheer (Tektonik)
- Friedberg-Scheer: Akten (Bestand)
- 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen (Gliederung)
- 2.6. Beziehungen zu weltlichen Herrschaften (Gliederung)
- 2.6.1. Grafen von Werdenberg (Gliederung)