Stundungsprotokolle über die dem Befehl Nr. 66 der SMAD unterliegenden Altforderungen und Zwischenschulden bei der Deutschen Notenbank in Adorf, Annaberg-Buchholz, Aue, Auerbach, Burgstädt und Crimmitschau
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31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt, Nr. 1135 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: 64/4/2
31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt
31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt >> 08. Sonstige Aufgaben der Bank >> 08.02 Forderungsverwaltung
1952 - 1960
Enthält u. a.: Dr. Alfred Böhme (in Konkurs), Adorf.- Ehemalige Fa. Facius & Schober OHG, Annaberg-Buchholz.- Fa. Oscar Göthel & Co., Scheibenberg (mit Bilanzen zum 31. Dez. 1952 und 1953).- "Humanitas" pharm. Erzeugnisse Dr. Wiesner, Inhaber Dr. Robert Meier, Annaberg-Buchholz (Vermögenseinziehung).- Ehem. Fa. Rudolf Kinder, Jöhstadt.- Fa. A. Kunze & Co. in Treuhandverwaltung, Annaberg-Buchholz (Vermögenseinziehung).- Fa. Johann Langer jr. KG, Hammerunterwiesenthal.- Ehem. Fa. Levin, Kaufmann & Co., KG, Cunersdorf.- Ehem. Fa. Mechan. Werkstätten Carl Krüger & Co., Geyer, Inh. Carl Krüger, Berlin.- Papierfabrik Plattenthal Albert Fr. Brandt, Plattenthal (Vermögensverlust durch vollständige Demontage 1945).- Fa. Reh & Co. OHG, Cranzahl (Vermögensverlust durch Demontage, Verwaltung von Anteilen gem. AO Nr. 2, mit Stillhalte-Bilanzen zum 31. Dez. 1952, 1953 und 1956).- Ehem. Fa. Albert Seeland, Annaberg.- Ehem. Spindel- und Spinnflügelfabrik AG, Neudorf.- Ehem. Fa. Schubert & Berthold, Annaberg-Buchholz (u. a. Verwaltung gem. § 1 der VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. Starke & Co., Annaberg-Buchholz (Befehl 201).- Ehem. Fa. Max Ullmann, Schlettau (VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. Verladebüro Lange & Löser, Annaberg-Buchholz (VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. Preßspan- und Pappenfabrik Oscar Koch, Zwönitz.- Fa. Ernst Gessner AG, Aue.- Ehem. Fa. Paul Hecker, Bernsbach.- Ehem. Fa. Bernhard Hiltmann, Aue.- Ehem. Fa. F. A. Lange AG, Aue-Auerhammer.- Ehem. Fa. Schneider & Korb, Bernsbach.- Max Adler, früher Auerbach (Befehl 201).- Ehem. Kohlenhandel und und Fuhrgeschäft Herbert Großmann, Auerbach.- Ehem. Fa. Jungk & Mewisel, Auerbach.- Fa. Victor Knoll & Co. Erben, Auerbach (mit Bilanz zum 31. Dez. 1956).- Ehem. Fa. Elmug-Elektromechanik und Gerätebau Günther & Co., Hartmannsdorf (§ 1 der VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. G. F. Grosser, Markersdorf (Teildemontage, in VE).- Fa. Winkler & Gärtner KG, Burgstädt.- Fa. Eduard Arnold, Crimmitschau (Vermögensverlust durch Kriegseinwirkung).- Fa. Degenkolbe & Otto, Crimmitschau (VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. Max Dölzig, Crimmitschau (VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Fa. Kolbe & Wagner KG, Frankenhausen (VO vom 17. Juli 1952).- Ehem. Reißerei Gebrüder Wagner GmbH, Frankenhausen/Pl. (VO vom 17. Juli 1952).- Maria Rosenkranz geb. Tschöpe, Lauenhain b. Crimmitschau (ehem. Inhaberin der Fa. Hugo Geyer Nachfolger, Zwickau).- Fa. C. M. Schmidt, Crimmitschau (zeitweilige Treuhandverwaltung).- Ehem. Fa. Richard Wagner, Crimmitschau (VO vom 17. Juli 1952).
Bezirksdirektion, Sektor Recht ?
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:20 MEZ