Veit Vogel von Roth [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm] verkauft den Ratsherren Ulrich Schermar, Paul Rot und Johann Heinrich Gienger, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, für die Pfarrkirchenbaupflege einen jährlichen Zins von 1 Gulden Ulmer Währung. Der Zins gefällt von seinem Erbrecht an einer Selde in Roth, die Eigentum der Pfarrkirchenbaupflege ist. Er zinst dieser darum außerdem jährlich noch 28 Schilling und 9 Heller. Bei Besitzerwechseln hat sie Anspruch auf eine Weglöse in Höhe von 1 Schilling Heller und auf einen Handlohn in gleicher Höhe. Der Baupflege ist auf der Selde zudem ein weiterer Zins in Höhe von 1,5 Gulden verschrieben. Für den jetzt verkauften Zins haben ihm die Baupfleger 20 Gulden Ulmer Währung bezahlt. Er oder seine Erben können den Zins um diese Summe wieder ablösen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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