Akten Walters und der hessischen Anwälte in Augsburg, Speyer, Köln und Brüssel. (Dabei ein Schreiben des Landgrafen Philipp an Alexander v.d. Tann., Außerdem enthält diese Nummer solche Akten, die bei dem Landgrafen bezw. Reinhard Abel entstanden, dann aber durch Walter weitergeführt sind. Vgl. oben Nr. 2271. - Hierzu gehören ferner die in Nr. 997 verzeichneten Akten.): Schreiben Günterodes. Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp und Reinhard Abel, Simon Bing, Statthalter und Räten zu Kassel, dem Registrator Georg Pergamenter, den Kammerbeamten Jost v. Weilers, Hermann Ungefug und Klaus Waldenstein, dem Oberamtmann und dem Landschreiber der Niedergrafschaft Reinhard Schenk und Georg Seifenmacher, der Landgräfin Christine, Jakob Lersner, Georg v. Kolmatsch Statthalter an der Lahn und dem Grafen Wilhelm von Nassau. Schreiben des Landgrafen Philipp an Graf Wilhelm und die Vormünder des Prinzen Wilhelm von Oranien. Schreiben Jakob Geils. Memorialien und Instruktionen des Landgrafen. Niederschrift geführter Verhandlungen und mündlicher Werbungen. Verzeichnis überschickter Archivalien. Schreiben Abels an den bei den Räten in Augsburg befindlichen Küchenmeister
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Akten Walters und der hessischen Anwälte in Augsburg, Speyer, Köln und Brüssel. (Dabei ein Schreiben des Landgrafen Philipp an Alexander v.d. Tann., Außerdem enthält diese Nummer solche Akten, die bei dem Landgrafen bezw. Reinhard Abel entstanden, dann aber durch Walter weitergeführt sind. Vgl. oben Nr. 2271. - Hierzu gehören ferner die in Nr. 997 verzeichneten Akten.): Schreiben Günterodes. Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp und Reinhard Abel, Simon Bing, Statthalter und Räten zu Kassel, dem Registrator Georg Pergamenter, den Kammerbeamten Jost v. Weilers, Hermann Ungefug und Klaus Waldenstein, dem Oberamtmann und dem Landschreiber der Niedergrafschaft Reinhard Schenk und Georg Seifenmacher, der Landgräfin Christine, Jakob Lersner, Georg v. Kolmatsch Statthalter an der Lahn und dem Grafen Wilhelm von Nassau. Schreiben des Landgrafen Philipp an Graf Wilhelm und die Vormünder des Prinzen Wilhelm von Oranien. Schreiben Jakob Geils. Memorialien und Instruktionen des Landgrafen. Niederschrift geführter Verhandlungen und mündlicher Werbungen. Verzeichnis überschickter Archivalien. Schreiben Abels an den bei den Räten in Augsburg befindlichen Küchenmeister
3, 2304
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.78 Nassau-Dillenburg >> 3.78.2 Erbfolgestreit >> 3.78.2.2 Akten der Anwälte
1547, 1548
Enthält: 1547 Oktober. Übersendung der nassauischen Replik aus Donauwörth an Walter, Kürze der bewilligten Bedenkzeit, Erwägung der vorzunehmenden Gegenmaßregeln
Enthält: 1548 Juli. Sendung einer Konkordanz an den Landgrafen (vgl. Nr. 1007). Dessen Befehle in der nassauischen Sache. Vertrag mit Herzog Heinrich von Braunschweig und Mainz noch nicht in Aussicht. Walters Bitte um Zusendung von Akten. (Ein Verzeichnis der an Walter nach Augsburg geschickten Akten befindet sich in den Geschäftsakten des Samtarchivs.) Berufung der Anwälte nach Augsburg, Zerstreuung der Bedenken Walters, Geleit für ihn. Absicht, Günterode als Gesandten in einer hochwichtigen Sache zu brauchen. Die Anwälte sollen die Überführung des Landgrafen nach Augsburg beantragen. (Brief Simons von der Borg. Wohlergehen der Familie Walters.) Anweisung für Walters Verhandlungen mit Granvella und dem Bischof von Arras in Augsburg. Einkünfte der Grafschaft Diez mit Ellar. Befehl an die Anwälte, gemäß dem Interim an Sonn- und Feiertagen die Messe zu besuchen und die Fasten zu halten
Enthält: August. Walters Verhandlungen mit Granvella und Arras (August 2.) in Augsburg. Anschläge der Herrschaft Diez nebst Driedorf und dem Warzpfennig zu Boppard. Bestellung von weiteren Verzeichnissen und Urkunden aus Kassel. (Bereitwilligkeit des Landgrafen dem Kaiser gegenüber, falls er freigelassen wird. Bier für die Räte.) Das Anbringen der Landschaft (beim Kaiser). Bitte Rudolf Schenks, seines Schwiegervaters (Wilhelm v. Dörnberg) Angelegenheit nicht zu vergessen. Weitere Anweisungen zur Verhandlung mit Granvella nach dem Spruche des Urteils namentlich auch wegen der Freilassung des Landgrafen und weitere Erbietungen gegenüber dem Kaiser, falls ihm von seinen Gegnern 'die Federn nicht zu hart beschnitten werden'. Bitte, den Landgrafen nach Augsburg führen zu lassen. Die Supplikation pro restitutione Darmstadts. Bitte an Granvella um Zuordnung des mainzischen Weihbischofs wegen Einführung des Interims. Anweisung für das Verhalten der Landgräfin in der nassauischen Sache nach ihrer Ankunft in Augsburg. Zusendung weiterer Urkunden aus Kassel. (Tod einer Tochter Walters.) Anschläge des Amts Hohenstein. Verhandlungen mit Granvella und Arras am 18. (Interim in Kassel, (Scherzhafter Brief Bings.) übeles Verhalten des gemeinen Volks in diesem Punkt, Angelegenheit Speckswinkels und des Konrad Schwarz, Brief und Geld von der Gräfin von Rietberg.)
Enthält: September. Antrag der Nassauer beim Landgrafen wegen Vollziehung des Urteils. Befehl des Landgrafen an seine Anwälte und Heinrich Lersner, sich die nassauische Sache angelegen sein zu lassen. Zusendung von urkundlichen Beweisstücken und Büchern nach Speyer. Werbung Heinrich Lersners und Eisermanns beim Grafen Wilhelm in Speyer. Auftrag für die Anwälte, eilends nach Köln zu reisen, wo der Kaiser nicht länger als zwei Tage bleiben werde. Sendung von Urkunden dorthin. Auftrag der Anwälte für Georg v. Kolmatsch (aus Köln), gemeinsam mit dem Kanzler Günterode die Exekution des Urteils zu betreiben. Termin in Wetter (26. September). Zusendung der Rechtsgutachten. Betrübnis des gemeinen Volkes über das Schicksal des Landgrafen. Tod der Katharina Hutmaus. Offenes Schreiben des Landgrafen betr. Vollziehung des Urteils. Versorgung der Anwälte mit Geld. Schließung der Buchläden in Frankfurt, Verbot interimsfeindlicher Schriften. Anschlag von Achtserklärungen daselbst (Konstanz, Grafen von Beichlingen, Schertlin). Nachrichten vom Landgrafen. Bitte Geils um Bemühungen für seinen studierenden Sohn Walter. Konrad Schwarz
Enthält: Oktober. Anweisungen des Landgrafen für die Räte bei ihrer Abreise aus Brüssel. Die 'Mittel' zum gütlichen Abkommen mit Nassau. (Vgl. Samtarchiv III 404, 26.)
Enthält: 1548 Juli. Sendung einer Konkordanz an den Landgrafen (vgl. Nr. 1007). Dessen Befehle in der nassauischen Sache. Vertrag mit Herzog Heinrich von Braunschweig und Mainz noch nicht in Aussicht. Walters Bitte um Zusendung von Akten. (Ein Verzeichnis der an Walter nach Augsburg geschickten Akten befindet sich in den Geschäftsakten des Samtarchivs.) Berufung der Anwälte nach Augsburg, Zerstreuung der Bedenken Walters, Geleit für ihn. Absicht, Günterode als Gesandten in einer hochwichtigen Sache zu brauchen. Die Anwälte sollen die Überführung des Landgrafen nach Augsburg beantragen. (Brief Simons von der Borg. Wohlergehen der Familie Walters.) Anweisung für Walters Verhandlungen mit Granvella und dem Bischof von Arras in Augsburg. Einkünfte der Grafschaft Diez mit Ellar. Befehl an die Anwälte, gemäß dem Interim an Sonn- und Feiertagen die Messe zu besuchen und die Fasten zu halten
Enthält: August. Walters Verhandlungen mit Granvella und Arras (August 2.) in Augsburg. Anschläge der Herrschaft Diez nebst Driedorf und dem Warzpfennig zu Boppard. Bestellung von weiteren Verzeichnissen und Urkunden aus Kassel. (Bereitwilligkeit des Landgrafen dem Kaiser gegenüber, falls er freigelassen wird. Bier für die Räte.) Das Anbringen der Landschaft (beim Kaiser). Bitte Rudolf Schenks, seines Schwiegervaters (Wilhelm v. Dörnberg) Angelegenheit nicht zu vergessen. Weitere Anweisungen zur Verhandlung mit Granvella nach dem Spruche des Urteils namentlich auch wegen der Freilassung des Landgrafen und weitere Erbietungen gegenüber dem Kaiser, falls ihm von seinen Gegnern 'die Federn nicht zu hart beschnitten werden'. Bitte, den Landgrafen nach Augsburg führen zu lassen. Die Supplikation pro restitutione Darmstadts. Bitte an Granvella um Zuordnung des mainzischen Weihbischofs wegen Einführung des Interims. Anweisung für das Verhalten der Landgräfin in der nassauischen Sache nach ihrer Ankunft in Augsburg. Zusendung weiterer Urkunden aus Kassel. (Tod einer Tochter Walters.) Anschläge des Amts Hohenstein. Verhandlungen mit Granvella und Arras am 18. (Interim in Kassel, (Scherzhafter Brief Bings.) übeles Verhalten des gemeinen Volks in diesem Punkt, Angelegenheit Speckswinkels und des Konrad Schwarz, Brief und Geld von der Gräfin von Rietberg.)
Enthält: September. Antrag der Nassauer beim Landgrafen wegen Vollziehung des Urteils. Befehl des Landgrafen an seine Anwälte und Heinrich Lersner, sich die nassauische Sache angelegen sein zu lassen. Zusendung von urkundlichen Beweisstücken und Büchern nach Speyer. Werbung Heinrich Lersners und Eisermanns beim Grafen Wilhelm in Speyer. Auftrag für die Anwälte, eilends nach Köln zu reisen, wo der Kaiser nicht länger als zwei Tage bleiben werde. Sendung von Urkunden dorthin. Auftrag der Anwälte für Georg v. Kolmatsch (aus Köln), gemeinsam mit dem Kanzler Günterode die Exekution des Urteils zu betreiben. Termin in Wetter (26. September). Zusendung der Rechtsgutachten. Betrübnis des gemeinen Volkes über das Schicksal des Landgrafen. Tod der Katharina Hutmaus. Offenes Schreiben des Landgrafen betr. Vollziehung des Urteils. Versorgung der Anwälte mit Geld. Schließung der Buchläden in Frankfurt, Verbot interimsfeindlicher Schriften. Anschlag von Achtserklärungen daselbst (Konstanz, Grafen von Beichlingen, Schertlin). Nachrichten vom Landgrafen. Bitte Geils um Bemühungen für seinen studierenden Sohn Walter. Konrad Schwarz
Enthält: Oktober. Anweisungen des Landgrafen für die Räte bei ihrer Abreise aus Brüssel. Die 'Mittel' zum gütlichen Abkommen mit Nassau. (Vgl. Samtarchiv III 404, 26.)
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 9:13 AM CEST
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- Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen (Archival holding)
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- 3.78 Nassau-Dillenburg (Classification)
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- 3.78.2.2 Akten der Anwälte (Classification)