24 Nr. 76 Band 2
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.5. F
1625-1703
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Obligation über 50 Rädergulden von Nöle Bottenberg und Peter Klippert für die Pfarre zu Oberfischbach (1625); Supplik der Gemeinde Oberfischbach wegen des dortigen Glockenguts (1626); Supplik des Kirchenmeisters zu Oberfischbach wegen der Einnahmen aus einem Kirchenhof zu Niederndorf für die Besoldung des Schulmeisters zu Oberfischbach (1633); Schreiben des Siegener Amtmanns an Obristwachtmeister Georg Stock wegen Arrestloslassung des Mannus faust (1637); Zeugenverhör wegen des Armenlegats zu Oberfischbach (1640); Verzeichnis der Güter des Johannes und Henrich Gärckes zu Niederndorf (1649); Kastenlegat zu Oberfischbach (1651); Supplik des Theiß Jung zu Niederndorf wegen der Glöcknerei und Kirchenlehen zu Oberfischbach (1651); Verzeichnisse der verkauften Glockengüter zu Oberfischbach (1652-1653); Supplik des Schuldieners Johannes Seitenbach zu Oberfischbach wegen der Kirchenlehen (1655); Gravamina des Kirchspiels Oberfischbach wegen des Pastors Erlenhoff (1665); Spezifikation verschriebener Kirchen- und Kastengüter zu Oberfischbach (1667); Supplik des Pastors Adolph Herminghausen zu Netphen wegen Besetzung der vakanten Pastoratsstelle in Siegen (05.05.1669); Suppliken des Pastors Caspar Hoffmann zu Hamm wegen Besetzung der vakanten Pastoratsstelle in Siegen (1669); Vorschläge zur Besetzung der vakanten Pfarrstelle zu Oberfischbach durch Friedrich Heil und Martin Winchenbach (1669); Forderungen der Witwe des verstorbenen Pastors Erlenhoff (1670); Supplik des Stadtlieutenants Adam Joachim wegen restierender Kirchengelder (1670); Suppliken des Pastors Adolph Herminghausen zu Netphen wegen Besetzung der vakanten Pfarrstelle in Oberfischbach (1676); Verzeichnis aller in Plittershagen liegender Oberfischbacher Kirchengüter (1687); Spezifikation der Kirchen-, Kasten-, Pfarr- und Schulgefälle für verliehene Kirchengüter zur jährlichen Besoldung des Pastors und Schulmeisters zu Oberfischbach (1691); Spezifikation aller erhobenen jährlichen Renten für Äcker, Wiesen, Haubergen und Obligationen der Kirche, Pfarre und Schule zu Oberfischbach (1695); Suppliken der Gemeindeältesten des Kirchspiels zu Oberfischbach wegen des dortigen suspendierten Pastors Johannes Brücher (1700) Supplik wegen des Pfarrlehns (1701); Gesuche des suspendierten Predigers Johannes Brücher um Wiedereinsetzung in das Predigeramt zu Oberfischbach (1700, 1703). Korrespondenten u.a.: Landschreiber Johann Klirk, Christoph Altgelt, Henrich Pihan, Johann Irlen, Pastor Matthias Studelius (Oberfischbach), Theiß Jung (Niederndorf), Schuldiener Johannes Seitenbach (Oberfischbach), Pastor Adolph Herminghausen (Netphen), Pastor Caspar Hoffmann (Hamm), Caspar Eberhardi, Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Martin Winchenbach, Justus Streithovius, Friedrich Heil, Philipp Lüdger, Stadtlieutenant Adam Joachim, J. Geffert, Hermann Haener, Pastor Johann Hermann Stroemann, Pastor Johannes Brücher (Oberfischbach), Adami (Freudenberg).
89 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen (Gliederung)
- 22.5. F (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International