Schlichtung eines Streits zwischen Cappel und den Männern zu Wernswig um Gehölze ebd.
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Urk. 18, 505
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1457 Febr. 14
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1450-1469
1457 Februar 14
Ausf. Perg. - Urspr. anh. Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1457 in die Valentini martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Peter Ingebrand, landgräflicher Schultheiß zu Homberg (Hoenbergk), bekundet, daß er auf Bitte Abt Konrads und des Konvents von Cappel einen Streit zwischen dem Stift einer- und den Männern von Wernswig (Wernsszwiig) andererseits um etliche Gehölze geschlichtet hat, nämlich um das Wehrholz und den kleinen Gerhardsberg sowie das Loh und die dortigen Weiden (mit namen das Wehir hoilcz vnd cleyne Gerhardis Berg vnd dem Lohe vnd wyden daselbst lygende). Beide Parteien haben sich der Entscheidung des Schultheißen unterstellt, so daß jeder ivon ihnen hr Recht gewahrt bliebe (uff das yglichir parthie muchte blyben er gerechtikeit vnd scheyt). Ingebrand hat zusammen mit dem Abt und den Männern von Wernswig unter Hinzuziehung des landgräflichen Landknechts zu Homberg Gottschalk Holzsadel, Henne Rylands, Greben zum Berge, und der Brüder Heinz und Henne Edeling von Leuderode (Ludenrade) die betreffenden Gehölze besichtigt und dem Stift das Wehrholz, den kleinen Gerhardsberg und alle Gehölze diesseits des Eichbachgrabens (diessiit des Eychbachis grabin), der bei der Osterwiese (Ostirwessen) nach Wernswig zu herabfließt, zugesprochen, den von Wernswig hingegen das Loh und die Weiden jenseits des Eichbachgrabens bis an die Radebergsäcker, wo das Loh an die langen Äcker stößt. Jede Partei soll im übrigen die andere in seinem Bereich unbedrängt lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Eyn scheit obir das Werihoclcz [!] bie Wernswig. (16.Jh.) Wernschwigk
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Die Männer von Lützelwig (Luczelwiig) und Sondheim (Suntheym)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. auf Bitte der beiden Parteien
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270 (zweifach): 164v-165r, 171r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.213 Anm.2, 305
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Peter Ingebrand, landgräflicher Schultheiß zu Homberg (Hoenbergk), bekundet, daß er auf Bitte Abt Konrads und des Konvents von Cappel einen Streit zwischen dem Stift einer- und den Männern von Wernswig (Wernsszwiig) andererseits um etliche Gehölze geschlichtet hat, nämlich um das Wehrholz und den kleinen Gerhardsberg sowie das Loh und die dortigen Weiden (mit namen das Wehir hoilcz vnd cleyne Gerhardis Berg vnd dem Lohe vnd wyden daselbst lygende). Beide Parteien haben sich der Entscheidung des Schultheißen unterstellt, so daß jeder ivon ihnen hr Recht gewahrt bliebe (uff das yglichir parthie muchte blyben er gerechtikeit vnd scheyt). Ingebrand hat zusammen mit dem Abt und den Männern von Wernswig unter Hinzuziehung des landgräflichen Landknechts zu Homberg Gottschalk Holzsadel, Henne Rylands, Greben zum Berge, und der Brüder Heinz und Henne Edeling von Leuderode (Ludenrade) die betreffenden Gehölze besichtigt und dem Stift das Wehrholz, den kleinen Gerhardsberg und alle Gehölze diesseits des Eichbachgrabens (diessiit des Eychbachis grabin), der bei der Osterwiese (Ostirwessen) nach Wernswig zu herabfließt, zugesprochen, den von Wernswig hingegen das Loh und die Weiden jenseits des Eichbachgrabens bis an die Radebergsäcker, wo das Loh an die langen Äcker stößt. Jede Partei soll im übrigen die andere in seinem Bereich unbedrängt lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Eyn scheit obir das Werihoclcz [!] bie Wernswig. (16.Jh.) Wernschwigk
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Die Männer von Lützelwig (Luczelwiig) und Sondheim (Suntheym)
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. auf Bitte der beiden Parteien
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270 (zweifach): 164v-165r, 171r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.213 Anm.2, 305
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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