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Diebstahl und Beschlagnahmung von Pferden des Stifts Keppel durch fremdes Militär sowie Dillenburger und Siegener Untertanen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben des W. Baro de Gent zu Soest an den Siegener Amtmann wegen namentlicher Nennung einiger Täter zwecks Bestrafung (29.11.1626); Schreiben des Siegener Amtmanns an den Neuburgischen Capitain Brede zu Hörde sowie an den kurbrandenburgischen Kommandanten und Gouverneur Jacob von Mangelmann zu Soest wegen Anwerbungsversuche zweier in Soest stationierter dänischer Offiziere in der Grafschaft Nassau-Siegen und wegen der Rückgabe zweier beschlagnahmter und nach Soest geschaffter stift-keppelscher Pferde (1627); Bericht an den Amtmann über den Abzug des Adam Pöttgen zu Meiswinkel mit Frau und Kindern nach Soest (07.09.1727); Streit zwischen dem ehemaligen Hofmann Adam Pöttgen zu Meiswinkel und den Gebrüdern von und zu der Hees wegen dessen unerlaubten Fortgangs und Mitnahme eines Pferdes (1627); Bericht des Johann Adolph von Bree an den Siegener Amtmann über die abgeworbenen nassauischen Untertanen (28.11.1627); Bericht des Schultheißen Jacob Anthoni zu Ernsdorf an den Siegener Amtmann über das Verhör von Zeugen bei der Beschlagnahmung von Pferden (1627); Suppliken der Junker Eberhard von und zu der Hees und Johann Steffen von und zu der Hees wegen ihrer vor zwei Jahren entführten Pferde (1629); Schreiben der Dillenburger Kanzlei und des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg an den Siegener Amtmann wegen der Überstellung eines Gefangenen (1629); Kanzleiprotokolle betreffend die Bestrafung und Verhörung von Untertanen (1629); Berihte über Zeugenaussagen (1629); Schreiben der Äbtissin Maria von Effern genannt Hall an die Siegener Räte wegen des Diebstahls von Pferden durch Philipp Stätner zu Niedernetphen und Eckhard Märtins Sohn zu Nenkersdorf (19.05.1632). Korrespondenten u.a.: W. Baro de Gent (Soest), Amtmann Caspar Wrede (Siegen), Hieronymus Krebsberger, Johann Steffen von und zu der Hees, Hauptmann Johann Adolph von Bree, Schultheiß Jacob Anthoni (Ernsdorf), Eberhard von und zu der Hees, Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Äbtissin Maria von Effern genannt Hall.
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Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.