Hans Dietrich Bletz von Rotenstein zu Rotenstein (Pletz von Routtenstein zu Rauttenstain) verkauft einen Zins von 23 fl mit dem zugehörigen Hauptgut von 460 fl und aller Gerechtigkeit an die vornehmen, ehrsamen und weisen Jakob Giegen und Augustin Orthen, Bürgermeister und derzeit Pfleger des Heilig-Geist-Spitals zu Horb, für 460 fl und bestätigt mit Übergabe von zwei Hauptzinsbriefen und zwei Zinsbriefen über eine Roggengülte von 16 Malter die Bezahlung der Kaufsumme. Dieser Zins wurde einige Jahre vorher durch Gall Schütz von Eutingertal zu Eutingertal, wohnhaft zu Baisingen im Gäu, mit 15 fl in einer besiegelte Zinsverschreibung vom 23. Februar 1534 (uf Monntag Sannt Mathias deß heilligen zwölff bottenn aubennt) auf den Weißen Sonntag und mit 8 fl in einer Zinsverschriebung vom 16. November 1535 (uf Sannt Otmars deß heilligen bischofs tag) auf den 11. November (uff Martini) dem Schwiegervater des Ausstellers, dem edlen und festen Hans von Dettingen zu Dettingen, bis zur Wiederablösung verschrieben und später auf seinen Schwiegersohn übertragen. Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
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Hans Dietrich Bletz von Rotenstein zu Rotenstein (Pletz von Routtenstein zu Rauttenstain) verkauft einen Zins von 23 fl mit dem zugehörigen Hauptgut von 460 fl und aller Gerechtigkeit an die vornehmen, ehrsamen und weisen Jakob Giegen und Augustin Orthen, Bürgermeister und derzeit Pfleger des Heilig-Geist-Spitals zu Horb, für 460 fl und bestätigt mit Übergabe von zwei Hauptzinsbriefen und zwei Zinsbriefen über eine Roggengülte von 16 Malter die Bezahlung der Kaufsumme. Dieser Zins wurde einige Jahre vorher durch Gall Schütz von Eutingertal zu Eutingertal, wohnhaft zu Baisingen im Gäu, mit 15 fl in einer besiegelte Zinsverschreibung vom 23. Februar 1534 (uf Monntag Sannt Mathias deß heilligen zwölff bottenn aubennt) auf den Weißen Sonntag und mit 8 fl in einer Zinsverschriebung vom 16. November 1535 (uf Sannt Otmars deß heilligen bischofs tag) auf den 11. November (uff Martini) dem Schwiegervater des Ausstellers, dem edlen und festen Hans von Dettingen zu Dettingen, bis zur Wiederablösung verschrieben und später auf seinen Schwiegersohn übertragen. Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1077
II Baisingen d 57
N[umer]o 14.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1550 Dezember 8 (uf Monntag nechst nach Sannct Niclaus deß heilligen bischoffstag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: (1) Aussteller. - (2) Auf Bitte des Ausstellers sein freundlicher und lieber Schwager: Gall Schütz von Eutingertal zu Eutingertal.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite zwei Vermerke: [1] "Jezt die thumbische Erben zue Salzstetten." [2] "Diß Haubtgutt ist den 27. ten. Xbris a[nn]o 1660 mit gutten ducaten abgelöst worden."
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite zwei Vermerke: [1] "Jezt die thumbische Erben zue Salzstetten." [2] "Diß Haubtgutt ist den 27. ten. Xbris a[nn]o 1660 mit gutten ducaten abgelöst worden."
Bletz von Rotenstein; Hans Dietrich, zu Rotenstein
Dettingen, von; Hans, zu Dettingen
Giegen, Jakob (Horb am Neckar FDS)
Orthen, Augustin (Horb am Neckar FDS)
Thumb von Neuburg
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ
Horb am Neckar FDS; Heilig-Geist-Spital; Pfleger
Horb am Neckar FDS; Stadt; Bürgermeister
Salzstetten, Waldachtal FDS; Rittergut
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2026, 13:49 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg (Tektonik)
- Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden (Bestand)
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