Katasterkasse Stuttgart: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 226/360
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Rechnungen von Ober- und Mittelbehörden >> Rechnungen Geschäftsbereich Finanzministerium
1818-1905
Überlieferungsgeschichte
Die Katasterkasse Stuttgart führte gemäß Verordnung von 1819 Rechnung über die Kosten für die 1818 begonnene allgemeine Landvermessung und Katastrierung und gehörte zu der 1818 errichteten Katasterkommission, die 1822 dem Steuerkollegium eingegliedert wurde (vgl. Bestand E 253 I).
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Hauptbücher der Katasterkasse mit ausgewählten Beilagen, Verzeichnisse der Detailvermessungskosten und der Flächenberechnungskosten, Rechnungen des Katasterbüros sowie Jahresrechnungen über die Landesstatistik und Landestopographie mit Beilagen.
Vorbemerkung: Die Königliche Katasterkasse in Stuttgart führte nach Verordnung vom 23.11.1819 Rechnung über die für die allgemeine Landesvermessung und Katastrierung aufgewendeten Kosten. Zur Durchführung der in den Jahren 1818 bis 1840 (mit Ergänzungsvermessungen bis 1850) vorgenommenen, das gesamte Königreich Württemberg umfassenden Landesvermessung wurde durch Verfügung vom 25.5.1818 (Reg.Bl. S. 359) eine besondere Behörde, die Katasterkommission gebildet, die 1822 dem Steuerkollegium eingegliedert wurde. Auf der Grundlage der Landesvermessung sollte eine auf den Reinertrag aufgebaute gerechte und gleichmäßige Grundsteuer vorbereitet werden. Die Ergebnisse der Vermessung wurden in Katasterkarten eingetragen, auf denen die Steuer- und Grundbücher basierten. Am 1.1.1919 ging mit der Steuerverwaltung auch die Fortführung der Landesvermessung auf das Reich über und das Katasterbüro wurde mit der lithographischen Anstalt und den 33 Bezirksgeometerstellen ohne Änderung der Rechtsnachfolgerin des Steuerkollegiums, dem Landesfinanzamt, unterstellt. Der nachstehend verzeichnete Bestand, 1917 als Teilbestand der Neueren Rechnungen im Finanzarchiv Ludwigsburg summarisch aufgenommen (altes Rep. E 225/226), wurde im September 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 303 Bände und Büschel = 5,6 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 1978 D. Bader
Liste der Rechner: Rechner der Hauptbücher Bd. 1-10 Leisinger Bd. 11 Leisinger, Hopftenstock Bd. 12-13 Hopftenstock Bd. 14 Hopftenstock, Stieglitz Bd. 15 Stieglitz, Breunlin Bd. 16 Breunlin Bd. 17-18 Breunlin, Schmoller Bd. 19 Breunlin Bd. 20 Breunlin, Schmoller Bd. 21 Breunlin Bd. 22 Breunlin, Schmoller Bd. 23-25 Kuhn Bd. 26 Kuhn, Breunlin Bd. 27-32 Breunlin Bd. 33-35 Breunlin, Mayer Bd. 36-42 Mayer Bd. 43-47 Eberspächer Bd. 48-49 Eberspächer, Herdegen Bd. 50 Herdegen Bd. 51 Eberspächer, Herdegen Bd. 52-55 Eberspächer Bd. 56-59 Eberspächer, Schott Bd. 60 Schott, Raff, Eberspächer Bd. 61-67 Eberspächer Bd. 68-69 Eberspächer, Schott Bd. 70-77 Schott Bd. 78 Schott, Jesser, Kleiner Bd. 79 Kleiner, Jesser, Enslin Bd. 80 Enslin, Kleiner, Kirchner Bd. 81-82 Enslin, Weiß Bd. 83 Enslin, Haag Bd. 84-85 Enslin, Bunz Bd. 86 Enslin, Däuble, Jesser Bd. 87 Enslin, Jesser, Gmelin Rechner der Jahresrechnungen über Landes-Statistik und Topographie Bd. 245-248 Eberspächer Bd. 249-252 Schott Bd. 253 Eberspächer, Schott, Raff Bd. 254-260 Eberspächer Bd. 261-262 Eberspächer, Schott Bd. 263-270 Schott Bd. 271 Schott, Kleiner Bd. 272 Schott, Jesser, Kleiner, Enslin Bd. 273 Kleiner, Enslin Bd. 274-275 Enslin, Weiß Bd. 276 Enslin, Haag Bd. 277-278 Enslin, Bunz Bd. 279 Enslin, Däuble, Jesser Bd. 280 Enslin, Esser, Gmelin
Die Katasterkasse Stuttgart führte gemäß Verordnung von 1819 Rechnung über die Kosten für die 1818 begonnene allgemeine Landvermessung und Katastrierung und gehörte zu der 1818 errichteten Katasterkommission, die 1822 dem Steuerkollegium eingegliedert wurde (vgl. Bestand E 253 I).
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Hauptbücher der Katasterkasse mit ausgewählten Beilagen, Verzeichnisse der Detailvermessungskosten und der Flächenberechnungskosten, Rechnungen des Katasterbüros sowie Jahresrechnungen über die Landesstatistik und Landestopographie mit Beilagen.
Vorbemerkung: Die Königliche Katasterkasse in Stuttgart führte nach Verordnung vom 23.11.1819 Rechnung über die für die allgemeine Landesvermessung und Katastrierung aufgewendeten Kosten. Zur Durchführung der in den Jahren 1818 bis 1840 (mit Ergänzungsvermessungen bis 1850) vorgenommenen, das gesamte Königreich Württemberg umfassenden Landesvermessung wurde durch Verfügung vom 25.5.1818 (Reg.Bl. S. 359) eine besondere Behörde, die Katasterkommission gebildet, die 1822 dem Steuerkollegium eingegliedert wurde. Auf der Grundlage der Landesvermessung sollte eine auf den Reinertrag aufgebaute gerechte und gleichmäßige Grundsteuer vorbereitet werden. Die Ergebnisse der Vermessung wurden in Katasterkarten eingetragen, auf denen die Steuer- und Grundbücher basierten. Am 1.1.1919 ging mit der Steuerverwaltung auch die Fortführung der Landesvermessung auf das Reich über und das Katasterbüro wurde mit der lithographischen Anstalt und den 33 Bezirksgeometerstellen ohne Änderung der Rechtsnachfolgerin des Steuerkollegiums, dem Landesfinanzamt, unterstellt. Der nachstehend verzeichnete Bestand, 1917 als Teilbestand der Neueren Rechnungen im Finanzarchiv Ludwigsburg summarisch aufgenommen (altes Rep. E 225/226), wurde im September 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 303 Bände und Büschel = 5,6 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 1978 D. Bader
Liste der Rechner: Rechner der Hauptbücher Bd. 1-10 Leisinger Bd. 11 Leisinger, Hopftenstock Bd. 12-13 Hopftenstock Bd. 14 Hopftenstock, Stieglitz Bd. 15 Stieglitz, Breunlin Bd. 16 Breunlin Bd. 17-18 Breunlin, Schmoller Bd. 19 Breunlin Bd. 20 Breunlin, Schmoller Bd. 21 Breunlin Bd. 22 Breunlin, Schmoller Bd. 23-25 Kuhn Bd. 26 Kuhn, Breunlin Bd. 27-32 Breunlin Bd. 33-35 Breunlin, Mayer Bd. 36-42 Mayer Bd. 43-47 Eberspächer Bd. 48-49 Eberspächer, Herdegen Bd. 50 Herdegen Bd. 51 Eberspächer, Herdegen Bd. 52-55 Eberspächer Bd. 56-59 Eberspächer, Schott Bd. 60 Schott, Raff, Eberspächer Bd. 61-67 Eberspächer Bd. 68-69 Eberspächer, Schott Bd. 70-77 Schott Bd. 78 Schott, Jesser, Kleiner Bd. 79 Kleiner, Jesser, Enslin Bd. 80 Enslin, Kleiner, Kirchner Bd. 81-82 Enslin, Weiß Bd. 83 Enslin, Haag Bd. 84-85 Enslin, Bunz Bd. 86 Enslin, Däuble, Jesser Bd. 87 Enslin, Jesser, Gmelin Rechner der Jahresrechnungen über Landes-Statistik und Topographie Bd. 245-248 Eberspächer Bd. 249-252 Schott Bd. 253 Eberspächer, Schott, Raff Bd. 254-260 Eberspächer Bd. 261-262 Eberspächer, Schott Bd. 263-270 Schott Bd. 271 Schott, Kleiner Bd. 272 Schott, Jesser, Kleiner, Enslin Bd. 273 Kleiner, Enslin Bd. 274-275 Enslin, Weiß Bd. 276 Enslin, Haag Bd. 277-278 Enslin, Bunz Bd. 279 Enslin, Däuble, Jesser Bd. 280 Enslin, Esser, Gmelin
303 Bände (5,7 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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