6/29 [Nr. 23]: (D) 1744 Apr. 13 (T) Extractus Protocolli Senatus
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UAT 6/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I) >> 9. Visitationen (1520-1792) >> Visitationes, Bd. V: Nr. 1-72
Enthält: (I) a) Eröffnung der Visitation. Am 13.4. abends Ankunft der Visitatoren im Collegium illustre; der Pedell meldet es dem Rektor Prof. Johann Friedrich Mögling, die Professoren (Johann Christian) Klemm und (Georg Friedrich) Harpprecht als Dekane der theologischen und juristischen Fakultät gehen zur Begrüßung hin.; b) Am 14.4. versammelt sich der Senat um 8 Uhr; niemand hatte noch etwas vorzubringen; später kommen die professores extraordinarii; der Rektoratstisch wurde etwas herabgerückt und hinter ihm 4 Sessel gestellt, auch einer davor für den Konsistorialsekretär (Johann Friedrich) Rössler, alle anderen Tische kamen hinaus, die subsellia wurden auseinandergerückt. Um 9 Uhr meldet der Pedell, die Commissare kämen gefahren. Der Rektor und die 4 Dekane gehen die Stiege hinab und empfangen sie bei der Kutsche. Oben stellen sich Kanzler und Professoren in Rangfolge in 2 Reihen von der Stiege bis zur Stubentür. Die Commissare schreiten hindurch, nehmen Platz, die Professoren formieren sich außerhalb der Schranken in eine Reihe vom Fenster gegen den Wöhrd (Rektor) bis zum Fenster gegen den Kirchhof. Oberhofmarschall (Ferdinand) v. Wallbrunn hielt stehend eine Ansprache: Gruß des Herzogs, der die Universität schätze, Bitte um Mithilfe. Dann wird das Commissoriale verlesen. Der Rektor antwortet: Dank an Herzog und Commissare. Abzug der Visitatoren. (77-78')
Akte
Visitationes, Bd. V: Nr. 1-72
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (I) (Bestand)
- 9. Visitationen (1520-1792) (Gliederung)
- Visitationes, Bd. V: Nr. 1-72 (Archivale)