Eduard Lang, Fabrikant, Inhaber der Blaubeurer Bleiche
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 3 Bü 100
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 3 Depositum Dr. Ferdinand von Steinbeis, Präsident der Zentralstelle für Gewerbe und Handel (1807-1893)
Depositum Dr. Ferdinand von Steinbeis, Präsident der Zentralstelle für Gewerbe und Handel (1807-1893) >> 3. Schreiben an Steinbeis als Leiter der Zentralstelle für Gewerbe und Handel
1853-1881
Betr.: Appretur-Anstalt des Herrn Seemann; Webschule Reutlingen; irische Flachskultur; Röstverfahren für Flachs; leihweise Überlassung von Maschinen der Zentralstelle; Kandidatur von Steinbeis als Deputierter des Oberamts Blaubeuren, Wahlversammlungen; Telegraphenlinie Ulm-Blaubeuren-Münsingen; Aufnahme der Damastfabrikation durch Lang; Ausbildung des jungen Schwenk in der mechanischen Weberei; Aufstellung weiterer Webstühle in Blaubeuren; englische Webstühle und Maschinen, ihre Einrichtung in Urspring und Blaubeuren durch Mr. Alister aus Belfast und dessen Rückkehr; Eisenbahnbau Ulm-Blaubeuren-Mengen, Beschaffung der Geldmittel dafür; Einführung der Drellfabrikation; Befreiung des Matrosen Bellino vom württ. Militärdienst; Empfehlung für Kaminfeger Schröfel; Eröffnung eines Gewerbebank in Blaubeuren; Eingabe an das preuß. Handelsministerium wegen Bau einer Bahn Blaubeuren-Sigmaringen; Audienz einer Blaubeurer Deputation beim württ. König und den Ministern; Errichtung einer Maschinenfabrik für mechan. Webstühle; Fürsprache Mohls für das Blaubeurer Eisenbahnprojekt; Bau von Flachsspinnereien; Schaden der Bleichereien durch Ruß anliegender Fabriken; Wunsch der Königin Catharina, eine wohltätige Anstalt für Dienstboten im Zusammenhang mit der Stiftung der württ. Landessparkasse zu gründen; Projekt eines privaten Bahnbaus; Bau eines Krankenhauses in Blaubeuren; neues Lokal für die Fortbildungsschule; Verdienst Steinbeis' um den Erfolg der Eisenbahnangelegenheit; Nachrichten über die Teilnehmer am 66er Krieg aus Blaubeuren; Ausführung von Bauarbeiten für die Eisenbahn; Verwendung für Hauptzollamtsassistent Haas von Heilbronn; Wiederwahl Steinbeis'; Einrichtung einer Nähschule; Hilfe für die darniederliegende Leinenindustrie durch Export nach Russland; Enteignungsverfahren für den Bau einer neuen Zufahrtsstraße zum Bahnhof Blaubeuren; Suche nach einem geeigneten Nachfolger Steinbeis' als Abgeordneten des Oberamts; Eröffnung der Eisenbahnlinie; Besuch des Königs; englisches Urteil über den jungen Baer; Unterricht in der Mädchenfortbildungsschule; Ausbeutung der Blaubeurer Zementlager durch die Hallberger'sche Immobilien- und Baugesellschaft; Plan zu einer Bahn nach Laichingen; Plan eines Krankenvereins; Kollektivausstellung der württ. Leinenindustrie in Wien; Leistungen der Laichinger Webschule; Auszeichnungen für Wiener Damast- und Leinwandfabrikanten; Lieferung von Leinenwaren an Königin Olga; Besuch des Königs in Laichingen; Auszeichnung für Langs Bruder; Ausstellung des Blaubeurer Altars, Widerstände dagegen; Verleihung des Kommerzienrattitels an Lang; Verwendung des Königs für Prof. Baur von Blaubeuren und Beschäftigung für diesen; Ausscheiden von Steinbeis aus der Zentralstelle; Bau einer Kinderschule in Blaubeuren; Urteil über einen Journalisten Levi beim Stuttgarter "Beobachter"; Familiennachrichten
Darin: Schreiben der Städt. Eisenbahnkommission Ulm, 18. Juni 1863; Mitteilung des Oberbaurats Gerwig über die badischen Vermessungen zu einer Bahnlinie Ulm-Blaubeuren-Sigmaringen, Juli 1863; Gesellschafts-Vertrag der Bank für Gewerbe und Handel in Blaubeuren, 1863, Broschüre (Druck); Eingabe der Blaubeurer Einwohnerschaft an König Karl, mit Preußen Frieden zu schließen und für eine gesamtdeutsche Bundesverfassung mit einem die Freiheitsrechte des Volkes sichernden Parlament einzutreten, 25. Juli 1866, Orig. mit zahlreichen Unterschriften; Programm zur Eröffnungsfeier der Eisenbahn den 2. August 1868, (Druck, 2 Stück); Abschrift eines Schreibens von Steinbeis an E. Lang, 28. Nov. 1879
Darin: Schreiben der Städt. Eisenbahnkommission Ulm, 18. Juni 1863; Mitteilung des Oberbaurats Gerwig über die badischen Vermessungen zu einer Bahnlinie Ulm-Blaubeuren-Sigmaringen, Juli 1863; Gesellschafts-Vertrag der Bank für Gewerbe und Handel in Blaubeuren, 1863, Broschüre (Druck); Eingabe der Blaubeurer Einwohnerschaft an König Karl, mit Preußen Frieden zu schließen und für eine gesamtdeutsche Bundesverfassung mit einem die Freiheitsrechte des Volkes sichernden Parlament einzutreten, 25. Juli 1866, Orig. mit zahlreichen Unterschriften; Programm zur Eröffnungsfeier der Eisenbahn den 2. August 1868, (Druck, 2 Stück); Abschrift eines Schreibens von Steinbeis an E. Lang, 28. Nov. 1879
108 Schr.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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27.11.2025, 15:50 MEZ
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