Graf Ludwig von Arnsberg bekundet, der Ritter Hermann Vogt gen. von Holzen, seine Frau Eyzabeth, seine Söhne Everhard und Hermann und seine übrigen Kinder, sowie Johannes von Hare und seine Frau Christina, die mit ihren Kindern wahre Erbin sei, hätten mit Zustimmung der Miterben, und zwar des Priesters Gerhard, Pfarrer von Hemmerde, der Christina, der Frau des Ritter Johannes gen. Risen von Neheim, ihres Sohnes Johannes und der übrigen Kinder, des Herman, des Sohnes der Sophia, der Witwe des Ritters Dietrich von Berstrate, und aller ihrer Erben, sowie des Heinrich, des Sohnes des Ritters Anthon gen. Wrde, und aller seiner Erben die zu Holzen bei Oelinghausen gelegenen Güter, die sie vom Grafen von Arnsberg zu Lehen hatten, der Kirche zu Oelinghausen mit allem Zubehör verkauft. Vor dem Grafen lassen sie die Güter in seine Hände auf. Graf Ludwig bestätigt nun auf Geheiß und mit Zustimmung seines Vaters, des Grafen Godefrid, seins Bruder Johannes, Kanoniker zu Utrecht, seiner Frau Peronetta Gräfin von Arnsberg, seines Sohnes Fredericus und aller Erben sowie auch mit Rat aller Vasallen, Brugmannen und Ministerialen den Verkauf und weist die Güter dem Kloster zu. Aus Verehrung Gottes und der Jungfrau Maria schenkt er zum ewigen Gedächtnis seiner, sowie seiner Vor- und Nachfahren das Eigentumsrecht an den Gütern dem Kloster.