Christoph von Helmstatt verschreibt seinen beiden unverheirateten Schwestern Barbara und Klara ein Leibgeding von 1000 fl Hauptgut in den Helmstatter Hof zu Saarbrücken und setzt in Absprache mit den nächsten Verwandten fest, dass sich die weiblichen Erbansprüche in der Familie von Helmstatt generell zwar auf Gefälle, nicht aber auf Besitz und Rechte beziehen. Siegler und Unterschrift: Aussteller, Christoph von Dahn für seine Frau Ottilie, geb. von Helmstatt, Philipp Jakob von Liebenstein für seine Mutter Katharina, geb. von Helmstatt, und seine Geschwister Johann Ott, Franz Friedrich und Anna, Samson von Warsberg für sich und seinen Bruder Johann, Philipp von Dahn für Barbara und Klara von Helmstatt. Unterschrift: Katharina von Liebenstein, geb. von Helmstatt, Barbara und Klara von Helmstatt.
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Christoph von Helmstatt verschreibt seinen beiden unverheirateten Schwestern Barbara und Klara ein Leibgeding von 1000 fl Hauptgut in den Helmstatter Hof zu Saarbrücken und setzt in Absprache mit den nächsten Verwandten fest, dass sich die weiblichen Erbansprüche in der Familie von Helmstatt generell zwar auf Gefälle, nicht aber auf Besitz und Rechte beziehen. Siegler und Unterschrift: Aussteller, Christoph von Dahn für seine Frau Ottilie, geb. von Helmstatt, Philipp Jakob von Liebenstein für seine Mutter Katharina, geb. von Helmstatt, und seine Geschwister Johann Ott, Franz Friedrich und Anna, Samson von Warsberg für sich und seinen Bruder Johann, Philipp von Dahn für Barbara und Klara von Helmstatt. Unterschrift: Katharina von Liebenstein, geb. von Helmstatt, Barbara und Klara von Helmstatt.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {69 von Helmstatt U 974 Verweisung 1}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1550-1559
1559 (1559 März 11 Neu Dahn)
Urkunden
Abschr. 16.Jh., Pap. 5 Bl., angeschlossen an 1543 Nov. 23, U 974, dabei auch Abschrr. von 1532 Feb. 5, 1561 Juli 2
Dahn, von; Christoph
Dahn, von; Ottilie, geb. von Helmstatt
Dahn, von; Philipp
Helmstatt, von; Barbara
Helmstatt, von; Christoph
Helmstatt, von; Katharina
Helmstatt, von; Klara
Helmstatt, von; Ottilie
Liebenstein, von; Anna
Liebenstein, von; Franz Friedrich
Liebenstein, von; Johann Ott
Liebenstein, von; Katharina, geb. von Helmstatt
Liebenstein, von; Philipp Jakob
Warsberg, von; Johann
Warsberg, von; Samson
Saarbrücken SB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ
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