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Schuldforderungen des Siechenhofes bzw. Armenhauses St.
Gertrud vor Stade an das Stader Marienkloster
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 13 Landesschulden des Erzstifts Bremen, auch Gläubiger des Verdener Domkapitels
1694-1699
Enthält: Gesuch des Johann Aleff, Vorsteher des Siechenhofes St. Gertrud vor Stade, an die Regierung vom 16. Oktober 1694 um Zulassung bisher nicht angezeigter Forderungen und deren Bezahlung (mit Anlagen: Obligation der Stadt Stade an den Vorsteher des Armenhauses, Tonnies Cordes, vom 6. April 1667 zur Wiedereinlösung des an Hans Christoph Graf von Königsmarck verkauften Kloster-Vorwerks, Obligationen der Stadt an Cordes von 1672, 1673 und 1675); Gegenvorstellung des Kammeradvokaten Dr. Otto Rosenbruch vom 21. Dezember 1694; Zitation der Regierung an Aleff vom 1. Februar 1695; weitere Gesuche Aleffs vom 1. März 1695, 4. April 1696, 27. Juli 1697, 13. Dezember 1698 und 14. März 1699 um Zahlung der Forderungen
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1667
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1675
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Aleff, Johann, Vorsteher, Siechenhof/Armenhaus St. Gertrud, Stade Cordes, Tonnies, Vorsteher, Siechenhof/Armenhaus St. Gertrud, Stade Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur Rosenbruch, Otto, Dr., Kammeradvokat
Stade, Siechenhof/Armenhaus St. Gertrud Stade, Marienkloster, Schulden
Schuldforderungen, Siechenhof/Armenhaus St. Gertrud, Stade Siechenhof/Armenhaus St. Gertrud, Stade Marienkloster, Stade, Schulden Vorwerk, Marienkloster, Stade
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.