Ernst Eisenmann 65
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D934002/116
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Februar
4. Februar 1993
Der ehemalige IG Metall-Bezirksleiter Nordwürttemberg/Nordbaden Ernst Eisenmann wird 65 Jahre alt. Auch nach seinem Ausscheiden 1988 blieb er mit der Gewerkschaft in Kontakt, hilft beim Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen in Sachsen und gibt dort Denkanstöße zu Ökologie und Umwelttechnik. EISENMANN: Als Leiter der Verwaltungsstelle Stuttgart hatte er 1981 den erwünschten politischen Einfluß und damit ein Lebensziel erreicht. Die Wahl zum Bezirksleiter nahm Eisenmann nur zögernd an, da die Auseinandersetzungen um die 35-Stunden-Woche absehbar war. Den Kompromiß der 38,5-Stunden-Woche mußte er 1984 annehmen, um den Arbeitskampf nicht zu verlieren. Den ostdeutschen Betrieben macht Eisenmann ihre schlechte Situation und Zukunft immer direkt und schonungslos klar. Auch für Gespräche über Arbeitszeitverkürzungen ist monentan eine ungünstige Zeit, was aber nicht die Verschiebung oder Aufgabe dieser Pläne bedeutet.
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Audio-Visuelle Medien
Sachsen
Geburtstag: 65 Jahre
Gewerkschaft: IG Metall
Rückblick
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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