Bürgermeister und Rat der Stadt Gmünd als Appellaten, und Abraham Jehlen, Appellant, werden in Differenzen wegen der Verlassenschaft des verstorbenen Bürgermeisters Georg Jehlen und anderer Privatsachen, die zu einer Appellation an den kaiserlichen Reichshofrat geführt haben, durch Interposition des Johann Bernhard Cranich, Bürgermeister, und des Sebastian Wagner, des Rats zu Dinkelsbühl, sowie des Jakob Steinheil, Syndici des Michael Wingart, Stadtschreiber zu Gmünd, miteinander verglichen. (Orig., Papierlibell, 6 Petschaften der Mittelsmänner und der Parteien)
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Bürgermeister und Rat der Stadt Gmünd als Appellaten, und Abraham Jehlen, Appellant, werden in Differenzen wegen der Verlassenschaft des verstorbenen Bürgermeisters Georg Jehlen und anderer Privatsachen, die zu einer Appellation an den kaiserlichen Reichshofrat geführt haben, durch Interposition des Johann Bernhard Cranich, Bürgermeister, und des Sebastian Wagner, des Rats zu Dinkelsbühl, sowie des Jakob Steinheil, Syndici des Michael Wingart, Stadtschreiber zu Gmünd, miteinander verglichen. (Orig., Papierlibell, 6 Petschaften der Mittelsmänner und der Parteien)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Bü 1488
B 177 S Bü 221
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 15. Gerichtswesen >> 15.2 Bürgerliche Streitigkeiten und Prozesse
4. Februar 1653
Darin: Beilagen
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:51 MEZ