Die Brüder und Grafen Adolf XIII. von Holstein-Pinneberg, Erzbischof von Köln, und Otto IV. von Holstein-Pinneberg verschreiben dem Domkapitel zu Lübeck 6000 Rheinische Goldgulden, mit 300 Rheinische Goldgulden aus der Grafschaft Holstein-Pinneberg zu verrenten. Bürgen unter Verpflichtung des Einlagers: Johann von Münchhausen, Sohn des verstorbenen Boris von Münchhausen, Hans Barner, Heine von Heimborch, Ludwig vom Haus, Budo von Ohmen, Gerhard von Bardeleben, Georg von Bardeleben, Johann von Langen, Johann Rebuck. d.d. 1550, dinstags im hailigen oistern.
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Die Brüder und Grafen Adolf XIII. von Holstein-Pinneberg, Erzbischof von Köln, und Otto IV. von Holstein-Pinneberg verschreiben dem Domkapitel zu Lübeck 6000 Rheinische Goldgulden, mit 300 Rheinische Goldgulden aus der Grafschaft Holstein-Pinneberg zu verrenten. Bürgen unter Verpflichtung des Einlagers: Johann von Münchhausen, Sohn des verstorbenen Boris von Münchhausen, Hans Barner, Heine von Heimborch, Ludwig vom Haus, Budo von Ohmen, Gerhard von Bardeleben, Georg von Bardeleben, Johann von Langen, Johann Rebuck. d.d. 1550, dinstags im hailigen oistern.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 184
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1550
Enthält: Ausfertigung, Pergament mit eigenhändiger Unterschrift der beiden Grafen, des Hans Barner und Johann von Langen, 12 angehängte Siegel. Konzept, Papier. 2 auskultierte Abschriften, Papier
Verzeichnung
1550 April 8
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ