Georg Friedrich Graff, Nassauischer Rat und Amtmann der Herrschaft Wiesbaden, und seine Ehefrau Rosina Floriana geb. Erhard bekennen, von dem Nassauischen Geheimen Rat Caspar Bernhard Melchior und seiner Ehefrau Anna Maria geb. de Spina zu den früher schon erhaltenen 3000 Gulden noch 1000 Gulden Kapital empfangen und ihm dafür das freiadlige sogenannte von Köthischen Rittergut in Wiesbaden sowie subsidiarisch seinen sonstigen Besitz zu Pfande gesetzt zu haben.
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Georg Friedrich Graff, Nassauischer Rat und Amtmann der Herrschaft Wiesbaden, und seine Ehefrau Rosina Floriana geb. Erhard bekennen, von dem Nassauischen Geheimen Rat Caspar Bernhard Melchior und seiner Ehefrau Anna Maria geb. de Spina zu den früher schon erhaltenen 3000 Gulden noch 1000 Gulden Kapital empfangen und ihm dafür das freiadlige sogenannte von Köthischen Rittergut in Wiesbaden sowie subsidiarisch seinen sonstigen Besitz zu Pfande gesetzt zu haben.
137, U 709
137 Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden
Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden >> Urkunden >> 1650 bis 1699
1698 November 17/27
Original, Pergament, Siegel des Ausstellers ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gesch. Wißbaden den 17./27. Novembris 1698
Acc. 12/1904
Wiesbaden
Wiesbaden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ