Nachlass Steinmetzbetrieb Bernhard Wehnert (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-N 73
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Wertheim >> Nachlässe, sonstige Hinterlegungen und Schenkungen (N-Bestände) >> Nachlässe
1846-1936
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand StAWt-S N 73 ¿Nachlass Steinmetzbetrieb Bernhard Wehnert¿ enthält Unterlagen, die im Februar 2015 als Schenkung ins Stadtarchiv Wertheim kamen und die aus dem sogenannten Landhaus Wehnert (Uihleinstraße 16) in Wertheim stammen. Dieses Haus wurde von Bernhard Wehnert, einem Bildhauer und Fotografen vermutlich um 1902 erbaut und von ihm und seiner Familie von da an bewohnt. Der Schenkungsgeber, Dr. Frank Jürgen Werner Hennecke, ist ein Urenkel Bernhard Wehnerts.
Inhalt und Bewertung
Der Großteil der im Bestand enthaltenen Unterlagen ist wohl in der Zeit entstanden, in der Bernhard Wehnert (13.04.1849-08.05.1928) das Familienoberhaupt der großen Familie (10 von 12 Kindern erreichten das Erwachsenenalter) war.
Eine Ausnahme bilden die Verzeichnungseinheiten 2-5, die Bernhard Wehnert wohl von seinen Eltern übernahm und die unter anderem den Weg der Familie Wehnert von Schierstein nach Wertheim dokumentieren.Außerdem sind auch einige Unterlagen (Nr. 6-7) enthalten, die über den Juristen Dr. Franz Ferdinand Stroux, den Ehemann einer Enkelin Bernhard Wehnerts, ins Landhaus Wehnert kamen.
Die Unterlagen ermöglichen einen Einblick in das Geschäfts- und Privatleben Bernhard Wehnerts und seiner Familie. So finden sich neben den Geschäftstagebüchern der Bildhauerei auch Fotoalben, die viele Gruppenbilder verschiedener Familienzweige enthalten. Soweit bekannt ist stammen die Sortierung und Beschriftungen einiger Fotoalben von Margarethe Lindemann geb. Wehnert (25.09.1891-10.06.1980), einer Tochter Bernhard Wehnerts. Sie hat die enthaltenen Fotos vermutlich nachträglich in die Alben eingebracht und in der vorliegenden Form geordnet. Margarethe Wehnert lebte - abgesehen von ihren ersten Lebensjahren - stets im Landhaus Wehnert.
Nach ihrer Ankunft im Stadtarchiv Wertheim wurden die Unterlagen nach archivfachlichen Grundsätzen erschlossen, verpackt und signiert. Sie bilden nun gemeinsam den Bestand ¿Nachlass Steinmetzbetrieb Bernhard Wehnert¿, der aus 28 Archivalieneinheiten besteht und 1,2 lfd. m umfasst.
Bronnbach, November 2015
Anna Spiesberger
Der Bestand StAWt-S N 73 ¿Nachlass Steinmetzbetrieb Bernhard Wehnert¿ enthält Unterlagen, die im Februar 2015 als Schenkung ins Stadtarchiv Wertheim kamen und die aus dem sogenannten Landhaus Wehnert (Uihleinstraße 16) in Wertheim stammen. Dieses Haus wurde von Bernhard Wehnert, einem Bildhauer und Fotografen vermutlich um 1902 erbaut und von ihm und seiner Familie von da an bewohnt. Der Schenkungsgeber, Dr. Frank Jürgen Werner Hennecke, ist ein Urenkel Bernhard Wehnerts.
Inhalt und Bewertung
Der Großteil der im Bestand enthaltenen Unterlagen ist wohl in der Zeit entstanden, in der Bernhard Wehnert (13.04.1849-08.05.1928) das Familienoberhaupt der großen Familie (10 von 12 Kindern erreichten das Erwachsenenalter) war.
Eine Ausnahme bilden die Verzeichnungseinheiten 2-5, die Bernhard Wehnert wohl von seinen Eltern übernahm und die unter anderem den Weg der Familie Wehnert von Schierstein nach Wertheim dokumentieren.Außerdem sind auch einige Unterlagen (Nr. 6-7) enthalten, die über den Juristen Dr. Franz Ferdinand Stroux, den Ehemann einer Enkelin Bernhard Wehnerts, ins Landhaus Wehnert kamen.
Die Unterlagen ermöglichen einen Einblick in das Geschäfts- und Privatleben Bernhard Wehnerts und seiner Familie. So finden sich neben den Geschäftstagebüchern der Bildhauerei auch Fotoalben, die viele Gruppenbilder verschiedener Familienzweige enthalten. Soweit bekannt ist stammen die Sortierung und Beschriftungen einiger Fotoalben von Margarethe Lindemann geb. Wehnert (25.09.1891-10.06.1980), einer Tochter Bernhard Wehnerts. Sie hat die enthaltenen Fotos vermutlich nachträglich in die Alben eingebracht und in der vorliegenden Form geordnet. Margarethe Wehnert lebte - abgesehen von ihren ersten Lebensjahren - stets im Landhaus Wehnert.
Nach ihrer Ankunft im Stadtarchiv Wertheim wurden die Unterlagen nach archivfachlichen Grundsätzen erschlossen, verpackt und signiert. Sie bilden nun gemeinsam den Bestand ¿Nachlass Steinmetzbetrieb Bernhard Wehnert¿, der aus 28 Archivalieneinheiten besteht und 1,2 lfd. m umfasst.
Bronnbach, November 2015
Anna Spiesberger
Bestand
Dr. Frank Jürgen Werner Hennecke; Landhaus Wehnert. Erinnerung und Gegenwart in Wertheim am Main; 3. überarbeitete und neugestaltete Auflage; Ludwigshafen am Rhein, 2003
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET