Verschiedene Testamente (in vier Teilen)
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AA 0237, 9 - a-nn
AA 0237 Emmerich Jesuiten, Akten (AA 0237)
Emmerich Jesuiten, Akten (AA 0237) >> 1. Akten
ca. 1578 - 1713
Enthaeltvermerke: enthält a) Beglaubigte Auszüge des Testaments und Kodizils der Jungfer Sophie von Bocholt vom Jahr 1578, worin sie für die Schule zu Emmerich, welche die Jesuiten dort beginnen werden, veschiedene Vermächtnisse, den Zehnten der Häuser Holzenhorst etc. aussetzt; b) Testament der Margaretha ter Vuert betreffend, worin dem Jesuitenkollegium zu Emmerich 1000 Reichstaler legiert sind vom Jahr 1580-1611; c) Wilhelm von Laer erteilt dem Johann Hasius Vollmacht, sich mit seiner Mutter und seinem Bruder der Erbschaft wegen zu vergleichen 1601; d) Clausula testamenti Scholastici Conradi Winter 1619 (unerheblich); Arnold von Bocop schenkt 1500 Gulden, die ihm aus dem mit Mechtild von Bocaz 1619 eingegangenen Vertrag gebühren, dem Jesuitennoviziat zu Trier 1621; f) Lambert then Herrenhaenf schenkt sein ganzes Erbteil dem Jesuitenkollegium zu Emmerich 1626 (1577); g) Die eheleute Aswer Sevins vermachen dem Kloster Marienblum bei Kalkar und den Jesuiten zu Emmerich ein Legat in Gelde 1636; Extrakt des Testaments der Anna Thebens Ehefrau Elverdunck, worin den Jesuiten zu Emmerich 300 Gulden vermacht werden 1638; i) Gertrud Goltschmit schenkt dem Jesuitenkollegium zu Emmerich eine Obligation von 600 Reichstalern 1639; k) Nicolus Corneli verzichtet auf sein ganzes Erbteil zu Gunsten des Jesuitenkollegiums zu Emmerich 1647, Verhandlungen desfalls mit seiner Anverwandten bis zum Jahr 1660; l) Christoph Markeling: Kleines Geldlegat für das Jesuitenkollegium zu Emmerich 1656; m) Donation der Johanna von Velden genannt Cremers ad 300 Reichstalern für das Jesuitenkollegium zu Emmerich vom Jahr 1658-1662; n) Kodizel der Eheleute Wilhelm Conrads zu Dülken vom Jahr 1663, Legate für die Kirche zu Dülken enthalten; o) Testament der Judith Wesselings, worin die Hälfte ihrer Güter dem Jesuitenkollegium zu Emmerich vermacht werden vom Jahr 1672; p) Donation der Elisabeth von Berk ad 1000 Gulden für das Jesuitenkollegium zu Emmerich, Behufs einer zu haltenden Memorie für ihre Schwester vom Jahr 1637; q) Nachricht von einem Vermächtnis der Barbara Kerrenz ad 400 Reichstaler für die Jesuiten zu Emmerich vom Jahr 1672; r) Legat der Witwe von Dülken für die Jesuiten zu Emmerich ad 100 Reichstaler 1673; s) Aleyd Ruwenorth vermacht den Jesuiten zu Emmerich 100 Taler den Kreuzherren daselbst 50 Reichstaler 1659, wegen Heinrich von Ruwenorth Legate vergleichen sich den Jesuiten zu Emmerich die Erben 1673; Extrakts des Testaments der Anna von Schmelling wie dem Jesuitenkollegium ein Legat von 200 Reichstalern ausgeworfen werden vom Jahr 1675; u) Das Vermächtnis der Catharina Jegers und deren Hinterlassenschaft betreffend vom Jahr 1675 (1666); v) Abschrift des Testaments der Jungfer Helena Bern(?), worin unter anderen dem Jesuitenkollegium zu Emmerich eine Rentverschreibung von 800 Reichstalern Kapital auf das zu Kalkar gelegene Gut Pelswarth sprechend, legiert worden 1678-1713; w) Gertrud Wesselings kleines Geldlegat für das Jesuitenkolleg zu Emmerich vom Jahr 1679; x) Prozess des Kollegiums gegen den Freiherrn Friedrich von Dorth betreffend eine jenem von seiner Mutter testamentarischen Disposition vermachte Summe von 300 Reichstalern 1686-1691; y) betrifft eine dem Jesuitenkollegium zu Emmerich von der Jungfer Hilla von Geldern 1679 legierten Kanon von 7 Joachimstalern aus einem bei dem Kathaus zu Rees gelegenen Haus 1679-1713; z) Lutgardis von Theben schenkt dem Jesuitenkollegium zu Emmerich 100 Reichstaler und verschiedene mobiliar Effekten zu einem Kirchenbegräbnis, ferner 500 Reichstaler zu einer Memorie 1688-1690; aa) betrifft die dem Jesuitenkollegium zu Emmerich von der Gräfin Maria Sophia zu Salm Reifferscheid ausgesetztes Legat von 300 Reichstalern aus den 1674 und 1685 Jahren; bb) ein dem Jesuitenkollegium zu Emmerich von der Witwe Christina Goldberg legiertes Kapital ad 200 Reichstaler betreffend 1641; cc) Apollonia Meyers erklärt, dass alle Mobilien, Gebäude und das Haus, welches sie bewohne, dem Jesuitenkollegium zu Emmerich gehöre und ihr nur geliehen worden 1696; dd) Vermächtnis des Franz von Jeger ad 3500 Reichstaler und seiner Schwester Gertrud von Jeger ad 1700 Reichstaler für die Jesuiten am Niederrhein vom Jahr 1692-1728; ee) Nachricht von den Vermächtnissen der Catharina Morling an die Jesuiten zu Emmerich und a. das Gut Kalfshofen vertauscht gegen die Sousfelder Weide 1711; ff) Nachricht wegen den Vermächtnissen des Hermann Veeren an die Jesuiten zu Emmerich 1712-1748, letzteres in mehreren Kapitalien und Grundstücken; gg) der Jesuit von Dorsten vermacht seine Erbanteile seinen Eltern und Geschwistern mit der Bedingung, dass diese 1600 Gulden an den Provinzial und 4400 an das Kollegium zu Emmerich zahlen sollen 1718, mit einigen Anlagen, die in den Händen des Vaters gebliebenen 4400 Reichstalern betreffen 1686-1723; hh) Testament der Margaretha Jansen welches kein Legat zu Crommen Zwecken enthält 1728; ii) Verhandlungen wegen einer dem Jesuitenkollegium zu Emmerich an den Kreuzherren von Dingenbroich Herrn zu Empel, aus dessen von der Abtei Elten lehnrührigen Güter op Schockenwardt, zustehende durch das Testament der Hilla von Haldern erworbene Rente von 22 1/2 Joachimstalern und deren langjährigen Rückstandes 16. Jahrhundert; kk) betrifft das Testament der Jungfer Everharda von Jockeren, worin dem Jesuitenkollegium zu Emmerich ein Legat von 3000 Reichstalern ausgesetzt ist 1600-1658; ll) Zur Sache Heinrich Wilhelm von Stein gegen das Jesuitenkollegium zu Emmerich, den Nachlass seines Schwagers Erpbert von Vilistern betreffend, welcher bei seiner Aufnahme ins Kollegium an seinem Erbteil die Summe von 1800 Reichstaler eingebracht und deren Restitution von dem etc. von Stein in Anspruch genommen wird 1674-1705; mm) Dispositionen und Testamente 1621-1727; nn) Testament von Elsen aus Nr. 137 desgleichen Friedrich Gedder aus Urkunde Nr. 59, pp. Testament van Jokeren aus Nr. 46, pp. Testament Volkmann aus Nr. 61
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:18 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- 1.2.2. E - H (Tektonik)
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- Emmerich, Jesuiten, Akten (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)