Dr. iur. Johann Georg Friedrich Rumpel als Teilungsbeistand der Kinder des Weinhändlers Johann Philipp Ohlenschläger, Frankfurt, als Intervenienten Peter Silberberg, Elberfeld, Gebrüder Bucher, Holzhändler, Frankfurt, Carl Gernand, Glasermeister, Wetzlar, J. Winckler, Stadtsyndikus, NN Cammermeyer, Witwe des Apothekers Cammermeyer, Wetzlar gegen Stadtgericht Wetzlar
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Dr. iur. Johann Georg Friedrich Rumpel als Teilungsbeistand der Kinder des Weinhändlers Johann Philipp Ohlenschläger, Frankfurt, als Intervenienten Peter Silberberg, Elberfeld, Gebrüder Bucher, Holzhändler, Frankfurt, Carl Gernand, Glasermeister, Wetzlar, J. Winckler, Stadtsyndikus, NN Cammermeyer, Witwe des Apothekers Cammermeyer, Wetzlar gegen Stadtgericht Wetzlar
1, 3305
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1766-) 1778-1783
Enthält: Quad. 5, 6: vorinstanzliche Urteile (ab 1769),
Enthält: Quad. 29: Quittung (1778),
Enthält: Quad. 30: RKG-Urteil (1777),
Enthält: Quad. 43, 44: Schuldverschreibungen (ab 1771),
Enthält: Quad. 65, 66, 74-76, 78-111: Rechnungen (ab 1766),
Enthält: Quad. 73: Inventarliste (1780)
Enthält: Quad. 29: Quittung (1778),
Enthält: Quad. 30: RKG-Urteil (1777),
Enthält: Quad. 43, 44: Schuldverschreibungen (ab 1771),
Enthält: Quad. 65, 66, 74-76, 78-111: Rechnungen (ab 1766),
Enthält: Quad. 73: Inventarliste (1780)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch darauf, die Exekution in das als Sicherheit für eine Schuld von 1100 Gulden für Weinlieferungen des Ohlenschläger an den Wirt Johann Tobias Gülich, Wetzlar gesetzte gülichsche Haus in der Schuhgasse, welches Gülich, um aus der Schuldhaft, in die er durch den Magistrat zu Frankfurt genommen worden war, zu kommen, verhypothekieren musste, trotz der Einreden der Ehefrau Gülich bzgl. ihrer eigenen Rechte an dem Haus, nicht weiter zu behindern, Anspruch darauf, das gülichsche Haus zu versteigern, Anspruch auf Ersatz der verursachten Kosten, Anspruch des Intervenienten Silberberg, wegen einer Forderung gegen Gülich über 423 Reichstaler für Weinlieferungen im Jahre 1766, den Rechtsstreit um die ohlenschlägerische Schuldforderung an den Magistrat zurückzuverweisen, die Forderungen gegen Gülich zu klassifizieren, das gülichsche Haus zu versteigern und die Forderungen aus dem gesamten gülichschen Vermögen, auch aus dem Vermögen der Ehefrau Gülich, zu befriedigen, Anspruch der Intervenienten Bucher wegen deren Forderung gegen Gülich für Holzlieferungen auf Zurückverweisung der Sache an den Magistrat, auf Klassifizierung der Forderungen gegen Gülich und auf Befriedigung aus dem gesamten gülichschen Vermögen, Anspruch des Intervenienten Gernand auf Befriedigung seiner Forderung von 130 Gulden gegen Gülich für Glaserarbeiten am gülichschen Haus bei Versteigerung des gülichschen Vermögens, Anspruch der Intervenienten Winckler und Cammermeyer auf Klassifizierung ihrer Forderungen von 41 Gulden 40 Kreuzer für Hausmiete und 53 Gulden für Medizin als privilegierte Forderungen
pre: Magistrat Wetzlar (1769)
pre: Magistrat Wetzlar (1774)
pre: Stadtgericht Wetzlar (1777)
pre: RKG (1778)
pre: Magistrat Wetzlar (1769)
pre: Magistrat Wetzlar (1774)
pre: Stadtgericht Wetzlar (1777)
pre: RKG (1778)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ