Mainz, 1649.01.20. (Richter Pfeffer). Der B. und Krämer Adam Dantswohl u.s.Fr. Susanna machen, krank, in ihrem Haus beim Leichhof, ist Testament: Er vermacht seinen nächsten Blutsfreunden 50 fl. B., den Spitälern zum Floß und St. Barbara je 6 fl. B., den Augustinern 10 fl. B., den Karmlitern 5 fl. B., dem Bauamt von St. Ignaz 5 Rtl., dem Hochaltar daselbst 2 "kueßen" und ein Antipendium oder Altartuch (Beschreibung), dem Sakramentshäuslein daselbst einem Vorhang von rotem Doppeltaffet, "so mit Seidenfransen gezieret werden soll". Sie vermacht ihren nächsten Ratsverwandten 30 fl. B., ihre Taufgoden je 5 fl. B., den Spitälern St. Barbara, St. Alexius und zum Floß zusammen 10 fl. B., dem Hochaltar zu St. Ignaz ein weißleinenes Altartuch, "mit Spitzen ausgemacht". Alles übrige vermachen die Eheleute einander. Z.: Nikolaus Bock, kaiserlicher Notar, Peter Bersinger, Metzger, Heinrich Dreß[er], Kürschner, Hans Peter, Weißbender, Andreas Behr, Sattler, Oswald Munch, Schuster, Johann Bayer, Trompeter.