Bestandsbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1043
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 2 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1311-1547
1423 März 12, St. Gregorien Tag in der Fasten
Regest: Heinz Gislunsun, Bürger zu Reutlingen, vergicht (= erklärt), dass er für sich und alle seine Erben von Grethe der Kistrichunin, Walther Remps selig ehelicher Witwe, Bürgerin zu Reutlingen, als Erblehen bestanden hat ihren Baumgarten mit allen Rechten und Zugehörden, der 3/4 Mannsmahd gross, vormals recht ledig eigen und gelegen ist zu Reutlingen an Stämisäckern auf der einen Seite an Temmlers des Schneiders Baumgarten und Jacob Apps Baumgarten, auf der andern Seite an Claus Glüwers Baumgarten. Er hat den Baumgarten bestanden um 30 Schilling Heller, jährlich auf St. Martins Tag daraus zu geben. Er, seine Erben und der jeweilige Inhaber des Baumgartens haben das Recht, die 30 Schilling Heller auszulösen jederzeit zumal miteinander oder zuerst 5 Schilling sonderbar (= allein) und darnach je 4 und 8 Schilling oder mehr auch sonderbar, also dass 1 Pfund komme um (= ausgelöst werde mit) 12 Gulden rheinisch. Es ist auch vereinbart worden, dass Gislunsun, seine Erben und Nachkommen jährlich in den Baumgarten führen sollen ein Tagwerk gutes Mistes, was einer mit 2 Rossen führen kann. Das sollen sie alle Jahre tun solang, bis sie die ersten 5 Schilling ausgelöst haben.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel fehlt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Claus Ungelter, Bürgermeister und Richter zu Reutlingen, und Heinz Tunnckel, auch Richter zu Reutlingen
Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Claus Ungelter, Bürgermeister und Richter zu Reutlingen, und Heinz Tunnckel, auch Richter zu Reutlingen
Insigel der Stadt Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ