Der römische König Heinrich VII. beurkundet, wie Tirich Dunvestein von Sinceke (Sinzig) auf das irrig von ihm beanspruchte Erbpachtrecht an die Zehnten und die sonstigen Güter der Aachener Kirche daselbst vor dem Erzbischof Engelbert von Köln verzichtet und darauf zwischen dem Stift und dem genannten Tirich unter Vermittlung des Erzbischofs zur Beilegung des Zwistes ein Vergleich abgeschlossen worden, wonach derselbe Ritter des Stiftes den Lehnseid geleistet und dieses ihm dafür 4 Morgen Weinbend am Weg nach Breisig (Brisecha) zu Lehen gegeben, vorbehaltlich des Zehnten und des Rückfalls dieser Morgen nach unbeerbtem Absterben des Tirich. Zeugen: Dompropst Conrad, die Pröpste Otto von Aachen, Heinrich von Kerpen, Dechant Herimann von Bonn, die Kanoniker Godefried und Sibodo von Aachen, Graf Heinrich von Sayn (Seine), Heinrich von Ysenburg (Izenborg), Gerlach von Coverne, Roizemann von Kempenich, Johann, Burggraf von Hammerstein, Johann, Burggraf von Rinecke, Gerard von Senceche, Godefrid, Vogt von Cisse. Acta sunt hec anno dominice incarnationis M. C. C. XXII. V Kal. Maii. Aquisgrani regni nostri anno primo.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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