Anträge auf Gewerbegenehmigungen
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Rep. 18, Nr. 1255
01.03.13. Polizeiwesen der Stadt Stralsund Polizeiwesen der Stadt Stralsund
Polizeiwesen der Stadt Stralsund >> 02. 01.03.13.02. Aufsichtsbereiche der Polizei >> 02.05. 01.03.13.02.05. Gewerbe >> 02.05.04. 01.03.13.02.05.04. Konzessionen und andere Geschäftsangelegenheiten (Schließungen, Verpachtungen, Verlegungen, Überprüfungen, Lokalverbote, Vergehen gegen die Gewerbeordnung) >> 02.05.04.33. 01.03.13.02.05.04.33. Sonstige Geschäfte und Einrichtungen
1934 - 1937
Antrag des Hans Wittstock, Greifswalder Chaussee, auf Gründung eines Fuhrgeschäftes.- Antrag des Kohlenhändlers Walter Brandt, Tribseer Damm 37, auf Erteilung der Genehmigung zum Handeln mit Kartoffeln.- Gesuch des Lehrers a. D. Willi Dau, Schützenstraße 12, um Erlaubnis für die Betätigung als "Helfer in Steuersachen".- Gesuch des Willy Freiholz um Erteilung einer Genehmigung für den Rohproduktenhandel.- Ablehnung dieses Antragers aus politischen Gründen (1933 bis 1934 Gefängnisstrafe wegen Vorbereitung zum Hochverrat).- Genehmigung zur Eröffnung eines Kolonialwarengeschäftes auf dem Grundstück Krauthofstraße 6 (jetzt: Carl-von-Essen-Straße) für den Kaufmann Willi Schaarschuh.- Übernahmegenehmigung der Verkaufsstelle für Fischkonserven und Räucherwaren, Heilgeiststraße 32, für die Fischräucherei Krabbe & Sohn.- Meldung über die Verpachtung der Bahnhofsapotheke an F. Röhl, 1936.- Antrag der Räucherwaren-, Obst- und Gemüsehändlerin Editha Rüger, Hainholzstraße 4, auf Genehmigung zum Verkauf von Kolonialwaren.- Antrag des Dr. Paul Kröger auf Genehmigung zur Übernahme der Holz- und Kohlenhandlung seines Schwiegervaters, des Konsuls Alfred Saeger.- Erlaubnisurkunde des Stadtverwaltungsgerichts zum Flaschenmilchhandel für den Kaufmann Fritz Suhr, Frankenstraße 26.- Genehmigung zur Eröffnung einer Bäckerei im Neubau Tribseerschulstraße (jetzt: Wolfgang-Heinze-Straße) für Hans Schurig.- Bauzeichnung Krauthofstraße 6.- Abbildung eines schlesischen Wochenendhauses, 1930.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund (Archivtektonik)
- Polizeiwesen der Stadt Stralsund (Bestand)
- 02. 01.03.13.02. Aufsichtsbereiche der Polizei (Gliederung)
- 02.05. 01.03.13.02.05. Gewerbe (Gliederung)
- 02.05.04. 01.03.13.02.05.04. Konzessionen und andere Geschäftsangelegenheiten (Schließungen, Verpachtungen, Verlegungen, Überprüfungen, Lokalverbote, Vergehen gegen die Gewerbeordnung) (Gliederung)
- 02.05.04.33. 01.03.13.02.05.04.33. Sonstige Geschäfte und Einrichtungen (Gliederung)