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Verlassenschaft des Herzogs Wilhelm
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 253 Herzog Wilhelm (1761-1830)
Herzog Wilhelm (1761-1830) >> Unterlagen zu Herzog Wilhelm
Bü 6 enthält u.a.:
Inventarium über das Privateigentum seiner Hoheit Herzog Wilhelm von Württemberg; 1819
Vgl. Inventare von 1830 (G 253 Bü 7, Beil. Nr. 11-12).
Bü 7 Inventar und Realteilung seiner Hoheit Herzog Wilhelms von Württemberg; 7. März 1832 (summarische Aufstellung)
Enthält u.a.:
- Beil. 11 Inventar der in Stuttgart befindlichen, zur Verlassenschaft des Herzogs Wilhelm gehörigen Fahrnis; 1830
Enthält u.a. Angaben zu folgenden Arten von Objekten: Ein Diadem, Kämme, Colliers, Ohrgehänge, Kornähren, Ringe, ein Gürtelschloss, Medaillons (tw. mit Porträts, u.a. der Herzogin Dorothea), Petschafte, Kreuze, Haarschnüre, Ordenssterne, weitere Schmuckstücke aus Gold, Edelsteinen (Brilliant, Granat, Amethyst, Türkis, Onyx, Achat, Rubin, Lapislazuli, Karneol, unspezifizierten Steinen), Perlen, Email, Haaren, Korallen, Perlmutt, Silber, tw. mit Gemmen; Dosen, Etuis, Balsambüchslein aus Gold, Achat, unspezifiziertem Stein, Schildpatt, mit Brillianten; Flakons, u.a. aus Silber, mit Rosetten und Rubin; eine Glasperle mit 24 Rosen; teilweise mit Schätzwertangaben von A.H.Kuhn; Ferngläser (Perspectiv) aus Gold, Silber; kleine Schlüssel aus Gold; eine Uhr, Uhrketten, -schlüssel aus Gold; ein Necessaire, Beutel mit Goldverzierungen; eine Feder aus Silber mit böhmischen Steinen; Tee-, Kaffee-, Schokoladen-, Speisegeschirr, Rauchpfannen aus Silber, Kristall bzw. Glas; Besteck aus Silber, Bein; ein goldener Pokal; Leuchter, Nähzeug, ein Sporn aus Silber; ein Stock mit silbernem Knauf; zahlreiche Bücher; Kleidungsstücke, Bettgewand, Leinwand; Koch-, Kaffee- und Teegeschirr aus Messing, Kupfer, Eisen, Zinn, Blech, Holz; Messer und anderes Kochwerkzeug aus Eisen; Tische, Kästen, Kommoden, Schreibtische, Sitzmöbel aus Mahagoni, Rosenholz, Kirschbaum-, Tannen- und anderem Holz, Marmor, Bronze, Porzellan, Textilbezügen u.a.; weiteres Geschirr aus Porzellan, Glas; Vasen, Figuren, Tintenzeug aus Alabaster, Bronze; Uhren aus Bronze, Glas, tw. mit Figuren; Kästchen mit Mineralien sowie mit Spielsteinen aus Perlmutt; Spritzen und Klistiere; Vorräte; Pferde und Pferdezeug; Gemälde und Kupferstiche.
- Beil. 12 Inventar der in Stetten im Remstal befindlichen, zur Verlassenschaft des Herzogs Wilhelm gehörigen Fahrnis; 1830
Enthält u.a. Angaben zu folgenden Arten von Objekten: Speisegeschirr aus Silber; Besteck aus tw. vergoldetem Silber; Kleidungsstücke, Bettgewand, Leinwand; Küchengeschirr und -besteck aus Messing, Kupfer, Eisen, Blech, Holz; Tische, Tabourets, Sitzmöbel, Kästen, Schatullen aus Kirschbaum-, Mahagoni-, Tannen-, Nussbaum- und anderem Holz, Messing, Bronze, Marmor, mit Textilbezügen; Koffer, Kisten; Geschirr aus Porzellan, Glas; weiterer Hausrat, u.a. Leuchter, Uhren aus Bronze; Vorräte; Gemälde und Kupferstiche.
Vgl. zu Beil. 11 und 12 auch die Verzeichnisse der Erbteile seiner Kinder sowie die Auktionsprotokolle zur Versteigerung der übrigen Objekte in G 253 Bü 2 Nr. 7.
- Beil. 13 Entwurf eines Katalogs der zu dem physikalischen Kabinett des Herzogs Wilhelm gehörigen Instrumente; 1830
Siehe Reinschrift in G 253 Bü 11. Bü 8 enthält u.a.:
Inventarisation der Verlassenschaft des Burggrafen von Tunderfeld-Rhodis; 1829
- Enthält u.a. Angaben zu folgenden Arten von Objekten: Münzen aus Messing, Kupfer; Perlmuttknöpfe; Glassteine; eine Dose mit Spieluhr; eine Uhr, ein Kompass, Leuchter aus Silber; Schnallen aus Silber; Besteck aus Silber, Perlmutt; Bücher; Kleidungsstücke; Gewehre, Flinten, Musketen, Pistolen, Bajonette, Degen, Säbel, Dolche, Hirschfänger, tw. mit Silbergarnitur, u.a. ein Gewehr mit sieben Läufen; Bettzeug, Leinwand; Tabaks- und andere Dosen aus Porzellan, Perlmutt, Silber, Granit, Schildpatt, Glas, Stahl, Holz, Elfenbein; Sporn aus Silber; weiteres Geschirr aus Messing, Kupfer, Blech, Holz, Porzellan, Glas; Tintenzeug, Tabakspfeife aus Glas; Gemälde, Zeichnungen und Kupferstiche; Möbel und Hausrat; Wagen und Kutschengeschirr u.v.a.; jeweils mit sehr knapper Beschreibung.
Protokoll über den Verkauf der Fahrnis des Burggrafen von Tunderfeld-Rhodis in Göppingen; 1829.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.