Adlige Familien: von Rantzau
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LASH, Abt. 65.2 Nr. 5088
Abt. 65.2 Deutsche Kanzlei zu Kopenhagen: Deutsche Kanzlei zu Kopenhagen ab 1730
Abt. 65.2 Deutsche Kanzlei zu Kopenhagen: Deutsche Kanzlei zu Kopenhagen ab 1730 >> 3 Spezieller Teil >> 3.2 Adlige Familien
1716-1843
Enthält: Legitimationspatent für den Major Bartram von Rantzau unter Verleihung des holsteinischen Adels und der Rantzauschen Familienrechte, 1716-1776. Weigerung des Geheimrats Graf von Rantzau zu Oppendorf als Ritter des Annenordens zur Leistung eines Beitrags an die Großfürstliche Witwen- und Waisenkasse, 1774. abschossfreie Übertragung von auf dem Gut Seegalendorf stehenden Kauf- und Erbgeldern an Erich von Rantzau, Vorsteher der Brüdergemeinde in Niesky, 1780. Erlass des Abzugsgeldes für die Brüder Grafen von Rantzau vom Nachlass ihres Bruders in Mölln, 1781. Zahlung einer Pension an die Tochter des Majors von Rantzau, Kiel, 1787-1789. Mündigkeitserklärung für den Kammerjunker und Leutnant Graf Carl Aemilius von Rantzau auf Rastorf, 1794. Trennung der Ehe des Kammerjunkers, Zollverwalters und Stadtpräsidenten Kobbe, Friedrichstadt, und seiner Frau Adelaide Comtesse von Rantzau, 1802. Erbe aus dem Nachlass der Gräfin Haxthausen für die Töchter des Grafen Detlev Friedrich von Rantzau, Schleswig, 1815. Mündigkeitserklärung für den Studenten Graf Ernst von Rantzau, Kiel, 1822. Ersatz für die Beidenflethschen Pflüge, 1830. Nichtzugehörigkeit des Landrats Graf Rantzau zum dänischen Grafenstand, 1837. Anspruch der Familie Rantzau-Brahesburg an einer Präbende des ehemaligen Domkapitels in Hamburg, 1843
Verzeichnung
1716, 1774-1843
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:55 MEZ