1.) Ein freier Burghof in der Stadt Rinteln [Stadt, Lkr. Schaumburg], den ehemals die Grafen von Holstein und Schaumburg nach dem Heimfall des Bur...
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Urk. 14, 9131
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Münchhausen, Nr. 4
A I u, von Münchhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Münchhausen, von >> 1670-1679
1673 Mai 27
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein freier Burghof in der Stadt Rinteln [Stadt, Lkr. Schaumburg], den ehemals die Grafen von Holstein und Schaumburg nach dem Heimfall des Burghofes selbst besessen hatten; 2.) ein Werder bei der Stadt Rinteln, der vor vielen Jahren durch die Weser in zwei Teile geteilt wurde, und dessen Lage näher beschrieben wird; 3.) ein Garten vor dem Ostertor zu Rinteln rechter Hand nach der Exter; 4.) ein Kamp über der Weser, gelegen kurz unter dem Gericht. [Ehemals Lehen der Grafen von Holstein-Schaumburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Ulrich von Münchhausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Ulrich von Münchhausen
Belehnte/r: Friedrich Ulrich, Johann, Hilmar, Burkhard und Otto von Münchhausen, Söhne des verstorbenen Borries von Münchhausen, Hilmar, Christoph Friedrich, Jost Adolf, Gerlach Heine und Philipp Adolf von Münchhausen, Söhne des verstorbenen Philipp Adolf von Münchhausen, Johann von Münchhausen, Sohn des verstorbenen Ernst von Münchhausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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