Hauptzeughaus-, Artillerie- und Kriegsangelegenheiten, Bd. 1
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11269 Hauptzeughaus, Nr. Loc. 14599/13 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Vol. I
11269 Hauptzeughaus
11269 Hauptzeughaus >> 01. Organisation, Gesetzgebung, Personal >> 01.02. Mandate, Befehle, Rapports, Korrespondenz >> 01.02.05. Kopiale, Zeughaus-, Artillerie- und Bauangelegenheiten
1622 - 1651, 1679
Enthält u. a.: Lebensmittel- und Futterpreise (Taxordnung) für die Orte mit einquartierten Soldaten.- Gesuch des Hauptmanns Christian Plattner um Auszahlung seiner Besoldung.- Wartegeld der Defensionsbüchsenmeister in der Garnison Dresden.- Meldungen über Kriegsereignisse und Truppenbewegungen.- Meldung über Plünderungen in Belzig.- Meldung über Plünderungen kaiserlicher Truppen in Rosslau.- Gesuch des Stadtrats von Wittenberg um Erlass der Bezahlung von aus dem dortigen Zeughaus ausgehändigter Munition zur Verteidigung der Stadt.- Auszug aus dem Schreiben des schwedischen Kanzlers Oxenstirna wegen Einquartierungen in der Grafschaft Henneberg.- Verzeichnis der von Sonnewalde nach Guben bzw. ins Zeughaus Dresden transportierten Geschütze.- Verzeichnis der ins Rathaus in Guben gelieferten Gewehre.- Verzeichnis der Gewehre im Zeughaus Bautzen.- Verzeichnis der Musketen im Zeughaus Pleißenburg.- Verzeichnis der in Heldrungen befindlichen Munition und Schanzzeug.- Vom Landgrafen Ludwig von Hessen angeordnete Zugordnung zu einem Einritt in Marburg am 18.3.1624.- Namentliche Aufstellung über die Quartiere der 1. Korporalschaft in Dresden.- Überprüfung der Gewölbe unter den Stadtwällen in Leipzig wegen der geplanten Lagerung von Munition.- Namensverzeichnis der Hausbesitzer unter den Professoren der Universität Wittenberg.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:28 MEZ
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