Bewegliche Instanz an den Forstmeister von Röder in Waldenbuch
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 2694
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 8 Zünfte Gerber
1751 März 19
Regest: Zu nicht geringer Betrübnis des Reutlinger Rotgerber-Handwerks ist gemeldet worden, daß auf Imploration (= Bitte) der württ. Untertanen dieses Handwerks ein herzogl. Rescriptum vom 19. Dezember vorigen Jahres des Inhalts ausgegangen sei, daß, wenn einige Eichen im Saft gefällt werden müssen, dies den inländischen Meistern zum Rindenschälen beizeiten angezeigt, bei schwerer Bestrafung aber an die Ausländer die Rinden nicht verkauft werden sollen. Daß unter Ausländern auch die Reutlinger verstanden sein sollen, will man in Reutlingen nicht annehmen. Die Reutlinger Bürger sind Schönbuchs-Genossen und haben in dem ihnen eingeräumten Distrikt neben andern Holzgerechtigkeiten auch die Rinden zu genießen und können darin nicht als Ausländer angesehen werden, sondern als Schirmsverwandte und bestberechtigte Schönbuchs-Genossen. Es wird daher gebeten, das Rindenschälen in dem Schönbuchdistrikt und auch die bisher unwidersprechlich genossene Erlaubnis des Rindenkaufs in den benachbarten forstamtlichen und Gemeindewaldungen bestehen zu lassen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Bemerkungen: in der schwer leserlichen Handschrift des Joh. Georg Beger
Genetisches Stadium: Konz.
Genetisches Stadium: Konz.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ