Stabsamt Pflummern (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 440
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Kammerschreibereiämter
1504-1808
Inhalt und Bewertung
1605 württembergisch, 1722-1804 Lehen der Freiherren von Schütz.
1. Zur Geschichte des Stabsamts Pflummern: Pflummern wurde, nachdem es seit dem 13. Jahrhundert mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, im Jahre 1605 von Württemberg gekauft. In der Zeit von 1722 - 1804 war es Lehen der Freiherren von Schütz. 1807 wurde es von der Kammerschreiberei dem Staat übergeben.
2. Bestandsgeschichte und Verzeichnung: Der Bestand A 440 enthält Urkunden und Akten zu Pflummern. Verweise auf weitere Archivalien in anderen Beständen sind gleichfalls enthalten. Bei dem bisherigen Zettelrepertorium handelt es sich um eine Abschrift des von J. J. Hornmold um 1639 angelegten Repertoriums. Der Bearbeiter des Zettelrepertoriums ließ sich nicht ermitteln. Die Urkunden des Bestandes aus der Zeit 1391 - 1493 wurden 1946/1947 dem neugebildeten Selektbestand A 602 (Württembergische Regesten) zugeordnet. Wohl bei dieser Gelegenheit wurden Datum und Beschreibung der verbliebenen Urkunden vervollständigt. Die Trennung der Urkunden von den Akten des Bestandes erfolgte wahrscheinlich Ende der sechziger Jahren. Die Büschel 1, 4, 6, 16 und 17 wurden infolgedessen aufgelöst. Die Büschelnummern 8 und 9 waren schon im älteren Repertorium nicht belegt. Eine Neuverzeichnung des Bestandes ist aus personellen Gründen vorerst nicht möglich. Um aber die Benutzung und Kopierung zu erleichtern, wurde - unter formalen Vereinheitlichungen - eine maschinenschriftliche Abschrift angefertigt. Das bisherige Zettelrepertorium wird nun im Bestand A 605 (Ältere Repertorien) verwahrt. Die Überarbeitung des Repertoriums übernahm die Unterzeichnete, den Orts- und Personenindex bearbeitete Dr. J. Fischer. Der Bestand umfaßt 73 Urkunden und 21 Büschel (0,65 lfd. m). Stuttgart, im September 1986 Spengler Die Retrokonversion des Findbuchs bzw. die Umformung der maschinenschriftlichen Vorlage für die internetgerechte Präsentation dieses Bestands des Hauptstaatsarchivs Stuttgart sowie die Überarbeitung der Indexangaben wurde von Frau Aurelia Varsami unter Anleitung von Dr. Franz Moegle-Hofacker im Oktober 2008 abgeschlossen.
73 Urkunden, 22 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ