Nachlassangelegenheiten Kreimer (Cremer)
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B-Vormund, 350
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1746 - 1779
Enthält: I. Vertrag vom 24.8.1746. Witwe Bernard Kreimer geb. Anna Gertrud Moerman überträgt ihrem Sohn Johan Dietrich Kreimer ihr Haus auf der Sandstraße; ihre Tochter Anna Elisabeth und ihr Schwiegersohn Fassbinder Henrich Storp, der mit ihrer verstorbenen Tochter Katharina Gertrud verheiratet war, sind damit einverstanden. Zeugen: Schneider Engelbert Orenbrinck und Altläpper (Flickschuster) David Zumbrinck. II. Testament (Original) der geistlichen Jungfer Anna Elisabeth Cremer vom 29.6.1770, verkündet am 6. August 1770 (ehedem unter "Testamente, Nr. 318" zu finden, inzwischen aber wieder der ursprünglichen Akte einverleibt). Als Erben werden eingesetzt 1. Ihre Schwägerin, Frau Fassbinder Johan Dietrich Cremer geb. Katharina Elisabeth Berning und deren Kinder Johan Henrich, Anna Elisabeth und Maximilian Kremer, 2. Maria Gertrud Storp, Tochter ihrer verstorbenen Schwester. Zum Testamentsvollstrecker wird ernannt der Vikar Johan Bernard Wenning. Zeugen: Perückenmacher Johan Henrich Berning und Buchbinder Christian Andreas Wipper; von Rats wegen Bürgermeister Bernard Wilhelm Anton Havichorst. Johan Henrich Kremer wird Dominikaner; die anderen Erben teilen 1779 den Nachlass.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:17 MEZ