Eberhard Rabe und seine Frau Mecze, Bürger zu Weilburg, verkaufen Heincze Koch von Weilburg und dessen Frau Bechtrud für 10 Gulden, die diese ihnen bezahlt haben, 1 Gulden jährliche Gülte, fällig am 11. November. Sie setzen dafür zu Unterpfand ihren Weingarten und die Bäume mit allem Zubehör zu 'Schelheybt' an 'Henricen' Weingarten. - Junker Gerlach von Rheinberg ('Rin-'), Vogt zu Weilburg, 'Clais' Snyder, Bürgermeister, Hermann Bronst und Concze von 'Heymershus(en)', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
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Eberhard Rabe und seine Frau Mecze, Bürger zu Weilburg, verkaufen Heincze Koch von Weilburg und dessen Frau Bechtrud für 10 Gulden, die diese ihnen bezahlt haben, 1 Gulden jährliche Gülte, fällig am 11. November. Sie setzen dafür zu Unterpfand ihren Weingarten und die Bäume mit allem Zubehör zu 'Schelheybt' an 'Henricen' Weingarten. - Junker Gerlach von Rheinberg ('Rin-'), Vogt zu Weilburg, 'Clais' Snyder, Bürgermeister, Hermann Bronst und Concze von 'Heymershus(en)', Schöffen daselbst, künden das Siegel der Stadt Weilburg an.
88, U 91
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1376-1425
1392 November 22
Ausfertigung, Pergament, mit Bruchstück des großen Ratssiegels. - Rückvermerk (15. Jh.): 'Littera presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geg. uff den frytag vor sente Katherynen dage 1392
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1231
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ