Friedrich Wilhelm, König von Preussen, belehnt nach dem Tode des Landstände Directors Caspar Adolph v. Romberg dessen Sohn den Kämmerer Giesbert Christian Friedrich v. Romberg zu Brüninghausen mit dem Lehnsgut dem Hof zu Boevinghausen, "wie derselbe mit seinem Zubehör an Haus u. Hof im Dorfe u. Bauerschafft Boevinghausen u. Gerichte Castrop, etwa bei vierzig Malter u. drittehalb Scheffel-Saelandes u. einer Wiese von etwa drey Fuder Heues, an Holtz das halbe Wagenbruch neben dreyen Anschössen, item sieben Anschössen im Bövinghauser Holtz u. dreyen Anschössen in dem Eichelen Poet" gelegen und ein Lehen der Grafschaft Mark ist. In Vertretung des v. Romberg erfolgt die Belehnung an dessen Bevollmächtigten den Criminalrat und JustizkommissarJoh. Heinr. Georg Hopmann in Gegenwart des clev. märk. Regierungspräsidenten Georg Otto Albrecht von Rohr und des Geh. Regierungsrats Werner Reinhard Bernhard v. Müntz als Lehnmänner. In Vertretung leistet auch Hopmann den üblichen Lehnseid. "Gegeben Emmerich". Unterschrift: v. Rohr. Maassen. Am 5. September 1787 war Casp. Adolf mit obenstehendem Gute belehnt worden.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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