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Albrecht [von Buchenau], Abt von Hersfeld, Dekan Eberhard und der
Konvent von Hersfeld bekunden, dass sie eine im Folgenden inserierte
Urkunde von...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1421-1430
1421 Dezember 6
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegebin in iare und an tage als oben geschribin steet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albrecht [von Buchenau], Abt von Hersfeld, Dekan Eberhard und der Konvent von Hersfeld bekunden, dass sie eine im Folgenden inserierte Urkunde von Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Hermann [von Buchenau], Pfleger, Konrad [vom Berg], Dekan, und dem Konvent von Fulda über einen Teil der Burg Wehrda im Wert von 200 Gulden erhalten haben. Sie geloben die Einhaltung der Vertragsbedingungen. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1421 Dezember 6: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Hermann [von Buchenau], Pfleger, Konrad [vom Berg], Dekan, und der Konvent von Fulda bekunden, dass sie Abt Albrecht von Hersfeld 200 rheinische Gulden schulden, die er ihnen zum Nutzen des Klosters geliehen hat. Dafür setzen sie den Teil der Burg Wehrda, der früher an Hertnid von der Tann verschrieben war, mit allem Zubehör als Pfand ein. Ausgenommen bleiben das Öffnungsrecht, die Folge und die Viehbede. Das Pfandgut ist, mit vorheriger vierteljährlicher Ankündigung, jährlich an Kathedra Petri [Februar 22] für 200 Gulden wieder einzulösen. Der Abt von Hersfeld kann die Einlösung ebenfalls mit vorheriger vierteljährlicher Ankündigung zu Kathedra Petri [Februar 22] fordern. Zahlt das Kloster Fulda nicht, kann das Kloster Hersfeld den Teil der Burg an einen beliebigen Fuldaer Untertan zu den bisherigen Bedingungen verkaufen, worüber dann Urkunden ausgestellt werden sollen. Die zur Burg gehörenden Äcker werden in dem Zustand übergeben, in dem sie übernommen worden sind. Siegelankündigung von Abt Johann, Pfleger Hermann und Dekan Konrad mit dem Konvent. (Datum anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimoprimo ipsa die beati Nicolay confessoris). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1421...
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht [von Buchenau], Abt von Hersfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dekan Eberhard und der Konvent von Hersfeld
Der Schluss der Rahmenurkunde ist nachgetragen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.