Leopold, Arnold, Jörg, Hans zu Neuendettelsau (Tetlsawe), Ritter, Hans zu Obernzenn, Paul zu Menheim, Paul Aberdar zu Leutershausen (Leutershusen), alle von Seckendorff, und Hans von Cronheim, Burkhart Sorge und Konrad Ellrichshausen (Elrichshuser) zu Haundorf verkaufen mit Zustimmung ihres Vetters und Freundes Burkhart von Seckendorff, gen. Aberdar, und seiner Ehefrau Margarethe an Weiprecht von Wolmershausen das halbe Schloss zu Weiltingen mit dem Vorhof, das Burkhart und Margarethe von Seckendorff gehört hat und durch Behausung, Mauern, Turm und Graben gekennzeichnet ist, und ihren Teil an dem Dorf Weiltingen mit dem Gericht und dem Kirchensatz für 2060 fl. Dazu gehören in Weiltingen neben der Schankstatt, der Badestube, der Schäferei, den Weihern, Zehnten und Wäldern mit den zugehörigen Eigenleuten die folgenden Leute und Güter: Der Hof zu Weiltingen, den der alte Hagen bewirtschaftet, der Hof und die zwei Lehen, die der Baurhans bewirtschaftet, und die Gülte von seiner Hofreite, der Hof zu Wörnitzhofen (Wershofen), den der Meyer bewirtschaftet, die Hofreite von Peter Schneider, auf der das Schäferhaus steht, die Hofreite, die der Paumlin besitzt, die Hofreite von Konrad Beck, des Sweygers Hofreite, die Hofreite von Seitz Pachman, die Hofreite von Contz Schmid (Smids), die Gülte aus der Hofreite des Stahl, die Hofreite, die Hans Rumpff bewohnt und die Gülte aus dem Heiligengarten zu Sunthofen, die Gült von Sletern, die Hofstatt, auf der das Häuslein des Bauerseitzen gestanden hat, die Hofreite von Hans Kolb, die Hofreite von Heinz Kuch, die Hofreite der Margarethe, die Hofreite von Contz Bauer und die Gült, die er aus einem bei ihm gelegenen Garten gibt, die Hofreite der Kathrin Contz, die Hofreite des Schulpeter, die Badestube zu Weiltingen, die Hofreite neben dem Pfarrer, die Hofreite des Megenzer, die Gült aus der Hornleinwiese und die Gült aus einem Garten zu Sunthofen, der Nötzellnleingarten und die Gült aus des Eslings Garten, die Gült aus des Kolblems und des Arbergers Garten, die Gült aus des Otneydes Wiesen, die Gült aus dem Heiligengarten, die früher der Müller innehatte, die Schenke zu Weiltingen, den Weiher beim Dorf, die Gült von der Hirtenschaft, die Sägmühle, das Weiherlein zu dem Gereut, die Weinwiese mit 1 Tagwerk und 2 Mannsmahd und die Äcker zu dem Gereut, die Wiese von Contz Schuch, 1/2 Tagwerk Wiese in der Lochwiese, der Baumgarten bei dem Par Seitzen, der große Baumgarten mit 4 Tagwerken und 2 Mahden, die Fischgrube, darin das Zehntfuder zu Wittenbrunn, 1 Zehntschober Heu, den Hans Klinge jährlich gibt, 1 Zehntschober Heu von des Schedels Wiesen, 1 Zehntschober von Wernerheintzen Wiesen, 1 Schober, den Humel Sund gibt, 1 Zehntschober von Gogerlein, 1 Schober von Hans Schuster,1 Zehntschober, den Heinz Beck gibt. Außerdem folgende Güter und Gülten zu Wörnizhofen: das Mühllehen, die Gült, die der Ulrich, der Lederer, die Kuechin, die Hagenpuecherin geben, die Gült aus den Äckern daselbst und zu Frankenhofen, die Gült auf der Hofreite des Langen Tanner, die Hofreite von Heinz Sperolt, eine weitere Hofstatt daselbst, 1 Acker, den der Lang Seitz innehatte, die Gült auf dem Heiligen Lehen und das kleine Zehntlein daselbst, zu Ruffenhofen die Hofreit des Hummel, zu Obermichelbach die Hofreite des Weschenloch, die Gült daselbst, die Kathrin Leng und Hans Contzmann von ihren Hofreiten geben, die Gült, die der Pfarrer zu Weiler gibt, die Gült zu Irsingen, die Holzmark zu Weltingen, namentlich den Wald und den Winthaue und alle anderen Holzmarken und dazu die Schäferei mit Wunne, Wasser und Weide sowie Stegen und Wegen. A. setzen Burkhart von Seckendorff, Ritter, Hans von Putendorf, Wilhelm von Maiental (Meyntal), Eyrung von Wilhermsdorf (Wilmsdorf), Mertein von Eyb, Hans von Seldeneck, Rudolf von Bebenburg und Leopold von Seldeneck d. Ä. als B. ein.