Gottesdienst, Kirchliche Handlungen, Predigt, Kirchengebet (Teil 1)
Show full title
F 8, Nr. 2342
F 8, Nr. 218
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.5. Kirchenwesen >> 1.5.1. Gottesdienstliches >> 1.5.1.1. Gottesdienst, Predigtdienst, Amtshandlungen
1672-1745
Enthält v.a.:
- Per Ratsdekret wird bestimmt, dass der Hebdomadarius ("Wochner") auch die Leichenpredigten halten soll, 1672 (1); unter den vier Predigern wurde wöchentlich eine Art Bereitschaftsdienst für die kirchlichen Handlungen Taufe und Beerdigung eingeteilt, da Taufe und Beerdigung in der Regel sofort vollzogen wurden; in diesem Ratsdekret wurde nun festgelegt, dass - wurde ein anderer Prediger für die Leichenpredigt gewünscht - dem Hebdomadarius ein Teil der Gebühr zugestanden werden musste
- Ratsdekret zur Vertretung der Prediger im Krankheitsfall, 1676 (2)
- Ratsdekret zur Wiedereinführung der Kinderlehre bzw. Katechismusunterricht, 1695 (3)
- Anweisung des Bürgermeisters Daniel Hiller an die Prediger, scharfe Angriffe gegen die Katholiken in ihren Predigten zu unterlassen; mit Antwort der Prediger, dass man wisse, "daß man ob pacem civilem conservanda sich hüsigen Orths in Predigten der Anzüglichkeiten gegen die Röm. Cathol. enthalten solle [...]"; daran habe man sich gehalten und Kontroverspredigten nur auf ausdrückliche Veranlassung und mit Vorwissen des Bürgermeisters gehalten, 1709 (4)
- die vier Prediger einigen sich über das Abhalten der Leichenpredigten dahingehend, dass diese grundsätzlich dem Hebdomadarius zu überlassen sind; eine Ausnahme wird im Falle des Todes eines Bürgermeisters, Geistlichen, Stadtammanns und Geheimen Rates und "respective dero Frauen und erwachsenen Kinder", in diesem Fall soll der Wunsch des Verstorbenen bzw. seiner Angehörigen den Prediger betr. respektiert werden, 1711 (5)
- "Project der vorhabenden Catechisation", 1711 (8)
- Einschließung der schwangeren Kaiserin in das Kirchengebet, 1716 und 1718 (12-14)
- Per Ratsdekret werden die Eltern und Schulkinder angehalten, den Gottesdienst fleißig zu besuchen; die Geistlichen werden angehalten, den zu langsamen Kirchengesang zu beschleunigen, 1736 (15)
- Per Ratsdekret werden die Geistlichen angehalten, die Leichenpredigten zu kürzen, 1739 (18)
- Per Ratsdekret werden die Geistlichen angehalten, die Gemeinde von der Kanzel vor dem Abfall von der ev. Religion zu warnen, 1743 (23)
- Per Ratsdekret wird bestimmt, dass der Hebdomadarius ("Wochner") auch die Leichenpredigten halten soll, 1672 (1); unter den vier Predigern wurde wöchentlich eine Art Bereitschaftsdienst für die kirchlichen Handlungen Taufe und Beerdigung eingeteilt, da Taufe und Beerdigung in der Regel sofort vollzogen wurden; in diesem Ratsdekret wurde nun festgelegt, dass - wurde ein anderer Prediger für die Leichenpredigt gewünscht - dem Hebdomadarius ein Teil der Gebühr zugestanden werden musste
- Ratsdekret zur Vertretung der Prediger im Krankheitsfall, 1676 (2)
- Ratsdekret zur Wiedereinführung der Kinderlehre bzw. Katechismusunterricht, 1695 (3)
- Anweisung des Bürgermeisters Daniel Hiller an die Prediger, scharfe Angriffe gegen die Katholiken in ihren Predigten zu unterlassen; mit Antwort der Prediger, dass man wisse, "daß man ob pacem civilem conservanda sich hüsigen Orths in Predigten der Anzüglichkeiten gegen die Röm. Cathol. enthalten solle [...]"; daran habe man sich gehalten und Kontroverspredigten nur auf ausdrückliche Veranlassung und mit Vorwissen des Bürgermeisters gehalten, 1709 (4)
- die vier Prediger einigen sich über das Abhalten der Leichenpredigten dahingehend, dass diese grundsätzlich dem Hebdomadarius zu überlassen sind; eine Ausnahme wird im Falle des Todes eines Bürgermeisters, Geistlichen, Stadtammanns und Geheimen Rates und "respective dero Frauen und erwachsenen Kinder", in diesem Fall soll der Wunsch des Verstorbenen bzw. seiner Angehörigen den Prediger betr. respektiert werden, 1711 (5)
- "Project der vorhabenden Catechisation", 1711 (8)
- Einschließung der schwangeren Kaiserin in das Kirchengebet, 1716 und 1718 (12-14)
- Per Ratsdekret werden die Eltern und Schulkinder angehalten, den Gottesdienst fleißig zu besuchen; die Geistlichen werden angehalten, den zu langsamen Kirchengesang zu beschleunigen, 1736 (15)
- Per Ratsdekret werden die Geistlichen angehalten, die Leichenpredigten zu kürzen, 1739 (18)
- Per Ratsdekret werden die Geistlichen angehalten, die Gemeinde von der Kanzel vor dem Abfall von der ev. Religion zu warnen, 1743 (23)
24 Schr. (44 Bl.)
Sachakte
Hiller, Daniel, ev. Bürgermeister
Gottesdienst
Amtshandlung
Predigt
Gebet
Kirchengebet
Hebdomadarius
Leichenpredigt
Taufe
Beerdigung
Kinderlehre
Katechismusunterricht
Kontroverspredigt
Bürgermeister
Stadtammann
Kirchengesang
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:20 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik)
- F - Dekanatsarchive (Archival tectonics)
- F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach (Archival holding)
- II. Akten (Classification)
- 1. Reichsstädtische Zeit (Classification)
- 1.5. Kirchenwesen (Classification)
- 1.5.1. Gottesdienstliches (Classification)
- 1.5.1.1. Gottesdienst, Predigtdienst, Amtshandlungen (Classification)