Mutter und Schwestern der Klause zu Ehingen belehnen Matheiß Bloching unter dem Vorbehalt, die genannten Gülten und Leistungen nach Verlauf von 3 Jahren zu mindern oder zu mehren, auf 12 Jahre mit dem aus Teilen des alten Hofes und aus ererbten und hinzuerworbenen Grundstücken zusammengefügten neuen Hof in der Unterstadt, bestehend aus [a] Haus, Hof und Stadel an der Straße zwischen Jerg Petermans und Jerg Dangels Häusern; [b] 41 J. Acker in allen 3 Öschen; [c] 2 Krautsuhen in der blauen und schwarzen Gasse; [d] einem Weiheranteil beim untern Tor; [e] mehreren Wiesen im Schwemwag [!], zu Berg und zu Herbertshofen. - Die genannten Grundstücke – teilweise belastet an St. Catharina, Herrn Michael Bauren Pfründe, Stadt Ehingen, Pfarre zu Nasgenstadt und Kloster Blaubeuren – sind näher beschrieben durch Flurbezeichnungen (27), Vorbesitzer (Adam Breigs Erben in Berg, Hans Dangel, Heinrich Finckhel, Jacob Mayer von Nasgenstadt, Egidis Müller's Witwe, Albrecht Muschkay, Johann Baptist Schnitzer, Dr. beider Rechte; Jacob Sohweitzer, Müller von Berkach; Wendel Sempplis Kinder, Gottesbaus Heggbach) und Anlieger (Conrad und Jerg Biderman; Albrecht, David und Ulrich Blau<wen>; Hans Bloching, Jerg Dangel, Hans Felß, Velendius Feßer von Berg; Hans Freidenreich, David und Roßin Gieren; Bartholime und Melchior Goll; Claus und Hans Hennenbriet, Conrad Hennebriet von Berkach, Hans Hennenbriet von Heufelden, Jerg Heußinger, Hans Huld, Hans Knoll von Altbierlingen, Bernet Lachenmann, Hans Lauterer, Hans Leucht<en> von Berkach; Jerg Linden, Michael Lirer, Jerg Locher, Martin Mantz, Jacob Menne, Fischer; Hans Muschkay, Sebastian Rap, Ulrich Reich's Witwe; Hans und Jerg Rieger; Jeronimus Sax, Sigmund Schnitzer, Martin Schweitzer, Müller; Meister Caspar Stecher; der Steinmayer; Conrad Störle, Thoma Streble von Blienshofen; Conrad Weiß, Hans Wießel; einer von Dettingen). Zusatz, daß 1644 im Frühling Matheis Bloching nach vorzeitiger Aufkündigung den Hof an das Kloster zurückgegeben hat und daß "die güeter also der mehr theil ohne alle nutzen müssen ligen lassen".