KG Selm (Bestand)
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FB Selm
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 10. Archive bei kirchlichen Körperschaften >> 10.2. KG Kirchengemeinden >> 10.2.03. Kirchenkreis Dortmund
1912 - 2009
Vorwort1. Gemeindegeschichte Noch Ende des 19. Jahrhunderts war die Bevölkerung der Gemeinden Bork und Selm zum größten Teil katholischer Konfession. Nur wenige evangelische Familien lebten in Selm und wurden von der Ev. Kirchengemeinde Lüdinghausen aus seelsorgerlich betreut, in Bork sind für diese Zeit gar keine Evangelischen nachweisbar. Erst im Jahr 1907 mit der Abteufung der Zeche Hermann kamen die ersten Evangelischen nach Bork. Zunächst wurde zur kirchlichen Versorgung dieser Neuzugezogenen an jedem zweiten Sonntag ein Gottesdienst im Betsaal eines Beamtenhauses der Zeche an den Buddenbergstraße abwechselnd von Pfarrern aus Lüdinghausen und Lünen gehalten. Um der kirchlichen Versorgung der Evangelischen in Bork einen rechtlich einwandfreien Rahmen zu geben, wurde am 3. Juni 1912 eine Hausväterversammlung abgehalten, bei der über den Vorschlag des Konsistoriums verhandelt werden sollte, die ca. 160 Evangelischen aus Bork in die Kirchengemeinde Lüdinghausen einzupfarren und eine Pfarrstelle für die Betreuung der Gemeinden Bork und Selm mit Sitz in Selm zu gründen. Bei dieser Versammlung waren neben dem Vertreter des Konsistoriums, Pfarrer und Presbyter aus Lüdinghausen und Lünen sowie die Evangelischen Einwohner Borks zugegen. Der Antrag des Konsistoriums wurde abgelehnt, der Vorschlag von Generaldirektor Wiskott (Zeche Hermann), die Gründung einer eigenen Kirchengemeinde Bork-Selm anzustreben, hingegen angenommen. Da die Steuerkraft der beiden Gemeinden jedoch zu klein sei, sollte die Bauerschaft Übbenhagen mit Schloss Cappenberg aus Lünen ausgepfarrt und mit Bork und Selm zu einer Kirchengemeinde vereinigt werden. Die Kirchengemeinde Lünen lehnte diesen Vorschlag mit dem Hinweis darauf ab, dass diese Umpfarrung für die Bewohner von Übbenhagen-Cappenberg, die erst am 1. April 1910 nach Lünen eingepfarrt worden waren, keine Vorteile mit sich bringe, da die Entfernung nach Lünen und Selm ungefähr gleich weit sei. Die Evangelischen Einwohner von Übbenhagen und Cappenberg sprachen sich dennoch für eine Umpfarrung aus, mit der Bedingung, dass die neu zu gründende Kirchengemeinde dieselben Verpflichtungen übernehme wie die Kirchengemeinde Lünen. Alle drei Wochen sowie an großen Festtagen sei ein Gottesdienst im Betsaal des Schlosses zu halten und zwei mal im Jahr das Abendmahl zu spenden. Das Konsistorium beantragte trotz allem die Einpfarrung der Evangelischen von Bork nach Lüdinghausen, um deren kirchliche Versorgung zu sichern, scheiterte allerdings am zuständigen Ministerium. Am 18. November 1913 kam noch einmal eine Hausväterversammlung zusammen, die erneut die Gründung einer neuen Kirchengemeinde beschloss. Die Verhandlungen sollten noch bis zum Jahr 1919 andauern. In der Zwischenzeit wurde in der Luisenstraße in Bork ein Gemeindehaus gebaut, dass 1915 bezogen werden konnte. Die Versorgung der Evangelischen in Selm und Bork wurde von einem Hilfsprediger und seit November 1914 von Missionar Lombeck (Rheinische Mission) übernommen. In dieser Zeit entwickelte sich bereits kirchliches Vereinsleben in Selm. 1913 wurden der Evangelische Jünglingsverein und 1914 die Evangelische Frauenhilfe gegründet. Auch die weibliche Jugend versammelte sich seit 1914 in Selm. Endlich zum 1.1.1920 wird durch die Auspfarrung der Evangelischen der Landgemeinde Selm und der Bauerschaft Übbenhagen mit Schloss Cappenberg aus den Kirchengemeinden Lüdinghausen und Lünen und Vereinigung mit den bisher zu keiner Kirchengemeinde gehörigen Evangelischen von Bork die Gründung der Ev. Kirchengemeinde Bork-Selm, Synode Münster, vollzogen und gleichzeitig eine Pfarrstelle errichtet. Durch den Bau von Kolonien rund um die Zeche Hermann wuchs die Kirchengemeinde schnell an. 1924 wurde die erste Gemeindeschwester eingeführt, seit 1927 eine Kindergartenschwester beschäftigt. Da sich die Lage des Gemeindehauses sehr bald als ungünstig erwies, wurde 1922 die ersten Entwürfe für eine Kirche in Selm-Beifang angefertigt. 1925 wurden die Baupläne für Kirche und Pfarrhaus in Selm genehmigt und am 15. Mai 1926 der Grundstein zur Kirche gelegt. Doch dann wurden alle Pläne durch die Schließung der Zeche Hermann hinfällig. Im Lagerbuch der Kirchengemeinde Selm findet sich folgende Umschreibung der Ereignisse im Mai 1926: "Da traf am 16. Mai wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Nachricht ein, daß die Zeche stillgelegt würde. Die Zeche Hermann war eine Gesellschaft, die mit französischem Kapital gegründet worden war. Die Ressentiments der Ruhrbesetzung führten zu Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit den Dachorganisationen der Ruhrzechen in den Jahren nach der Besetzung. 1926 waren diese Schwierigkeiten für die Zeche Hermann so groß geworden, daß man auf die weitere Kohlenförderung verzichtete. Die Gesellschaft wurde liquidiert. Am 1. Juni 1926 wurde den 3500 Mann der Belegschaft und den 200 Beamten gekündigt." Fast die gesamte evangelische Gemeinde war auf einen Schlag arbeitslos geworden. Wie sich die Gesamtsituation in den nächsten Monaten darstellte verdeutlichen sehr eindrücklich die von Amtmann Dr. Hendrichs 1927 verfassten Abhandlungen "Aufstieg und Zusammenbruch der Gemeinde Selm" und "Denkschrift über den wirtschaftlichen Zusammenbruch der Gemeinde Selm" .Der ursprünglich geplante Kirchbau konnte nun nicht verwirklicht werden. Trotz der finanziellen Notlage beschloss das Presbyterium dennoch den Bau einer Notkirche und kaufte zu diesem Zweck die Ledigenbaracke der Zeche Hermann auf. Aus dem Baumaterial der Baracke und mit finanzieller Unterstützung des Gustav-Adolf-Werkes konnte eine Notkirche mit Büroräumen und Kindergarten errichtet werden, die am 15. Dezember 1926 eingeweiht wurde . Das Gemeindehaus in Bork, Luisenstraße, wurde 1926 den Betheler Anstalten pachtfrei als Jugendlandheim überlassen . In den Jahresberichten der Kirchengemeinde für die folgenden Jahre wird ein eindrückliches Bild der Zustände in Bork-Selm gezeichnet. 1928 war die Not so groß, dass eine zweite Gemeindeschwester eingestellt werden musste. Seit der Schließung der Zeche waren von den 4250 Gemeindegliedern ca. 2500 aus Bork-Selm fortgezogen, dafür kamen bis April 1928 gut 2000 Seelen wieder hinzu, darunter hauptsächlich ostpreußische Landarbeiterfamilien. In diesem Jahr erging ein "Notschrei" der Gemeinde an das Gustav-Adolf-Werk. Durch die Mithilfe der Patengemeinde Gütersloh konnte daraufhin die Not in der Gemeinde durch Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung gelindert werden. Die arbeitslosen Bergleute fanden nach und nach Anstellung in umliegenden Zechen, so dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse langsam besserten. Trotzdem hatte laut dem Jahresbericht von 1929 gerade die Kolonie Bork unter Kriminalität und Verwahrlosung zu leiden. ("Auch wurde eine Eingabe an die Kolonieverwaltung und den Herrn Landrat wegen des Zuzugs zahlreicher zweifelhafter Elemente, die aus der Kolonie allmählich ein Verbrecheridyll machten, gesandt. Der Erfolg war eine gründliche Razzia und das Verbot der Kolonialverwaltung, Untermieter aufzunehmen."). Durch die Weltwirtschaftskrise erfährt Bork-Selm 1929 einen weiteren Rückschlag. "Viele Menschen verlassen im Laufe des Jahres 1930 die Gemeinde. Invaliden, Erwerbslose und Wohlfahrtsempfänger machen den größten Tei der Bevölkerung aus. Im Juni 1930 wohnen 10 000 Menschen in Obdachlosenräumen. Die Zahl der Erwerbslosen und Wohlfahrtsempfänger steigt bis 1932 auf fast 90 Prozent der Gemeindeglieder an. Die Not hat die Gemeinde radikalisiert. Bei der Wahl am 31.7.1932 setzt sich die kommunistische Partei in Selm als stärkste Partei durch. Der Zug zum Radikalen zeigt sich auch durch das starke Anwachsen der Nationalsozialisten. Nationalsozialisten und Kommunisten zusammen haben in Selm die absolute Mehrheit der Stimmen." 1930 wurde in der Burg Botzlar das Evangelische Wohlfahrtsamt eingerichtet, das 1934 an die NSV abgegeben werden musste.In der Zeit des Kirchenkampfest stellte sich das Presbyterium stellte auf die Seite der Bekenntniskirche. Im Januar 1935 erkannte es die Ev. Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) und ihre Organe als rechtmäßige Leitung der DEK an. Über 600 Gemeindeglieder traten der Bekennenden Kirche bei. In dieser Zeit kam es zwischen der Kirchengemeinde und der Lehrerschaft zu Auseinandersetzungen über Unterrichtsinhalte. Darüber hinaus ging es in diesen Streitigkeiten aber auch um Angriffe von Lehrern und Amtsverwaltern der Partei gegen die Person Pfarrer Hoffmeisters. Zur selben Zeit setzte sich das Presbyterium mit dem Gemeindebezirk Cappenberg über die Umgemeindung von Cappenberg zur Kirchengemeinde Lünen auseinander. Diese wurde jedoch sowohl 1938 als auch erneut im Jahre 1947 abgelehnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge in die Gemeinde; vor allem der Gemeindebezirk Bork mit den umliegenden Dörfern muss viele Vertriebene aufnehmen. 1946 wird ein eigener Gottesdienst in Bork eingerichtet und dem schlesischen Pfarrer Walter Gerhard, der den Gemeindebezirk Bork betreute, gelang es, durch Bibel- und Vereinsstunden das kirchliche Leben auch in den abgelegenen Dörfern zu beleben und die Neuzugezogenen so in den Kirchengemeinde zu integrieren. Nachdem schon in den 1930er Jahren Pläne für einen Kirchbau in Bork vorgelegen hatten, konnte am 1. Oktober 1954 endlich die Trinitatiskirche in Bork eingeweiht werden. Am 1. Oktober 1967 wurde zusätzlich ein Jugendheim an der Waltroper Straße in Bork eingeweiht, das kurze Zeit später nach dem langjährigen Seelsorger des Gemeindebezirks den Namen Walter-Gerhard-Haus . Eine eigene, dritte Pfarrstelle für den Pfarrbezirk Bork wurde allerdings erst zum 1. Dezember 1959 errichtet . Auseinandersetzungen um die Besetzung derselben sowie Bestrebungen zur Bildung einer selbstständigen Kirchengemeinde Bork sorgten für Unruhe in der Gemeinde .Vorher war bereits eine zweite Pfarrstelle in Selm errichtet worden .Am 1.12.1952 wurde der Kirchenkreis Münster in die Kirchenkreise Münster und Steinfurt geteilt. Zum selben Zeitpunkt wurde die Kirchengemeinde Bork-Selm aus dem Kirchenkreis Münster in den Kirchenkreis Dortmund umgegliedert . Nachdem der Kirchenkreis Dortmund zum 1.1.1960 in fünf Kirchenkreise aufgeteilt worden war, wurde Pfarrer Werner Sanß im Juni 1960 zum ersten Superintendenten des Kirchenkreises Lünen gewählt (1964 legte er dieses Amt nieder). Sanß war 1961 ein "Mann der 1. Stunde" bei den Ostermärschen und engagierte sich für den Frieden und gegen die Wiederaufrüstung. Für seinen Einsatz erhielt er 1988 den Aachener Friedenspreis .1967 konnte auf einem 1957 erworbenen Grundstück an der Teichstraße der Grundsteinlegung für ein kirchliches Zentrum in Selm gelegt werden. Der Bau des 1969 eingeweihten Gemeindezentrums ist im Archiv der Kirchengemeinde sehr umfassend durch Akten und Bauzeichnungen dokumentiert . Seit dem 1.3.1978 trägt die Gemeinde den Namen "Ev. Kirchengemeinde Selm" .2. Bearbeitung und Benutzung des ArchivsDas Archiv der Ev. Kirchengemeinde Selm wurde 2010 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Es umfasst insgesamt 121 Verzeichnungseinheiten aus dem Zeitraum von 1912-2009.Ist der Umfang des Selmer Gemeindearchivs zwar vergleichsweise gering für eine fast 100-jährige Gemeinde, so bietet es dennoch einige gute Einblicke in die Geschichte der Kirchengemeinde. Einen besonderen Schwerpunkt der Überlieferung bilden die Bau- und Grundstücksakten, die die Bemühungen der zeitweise äußert finanzschwachen Gemeinde dokumentieren, Zentren kirchlichen Lebens in den beiden Gemeindebezirken Bork und Selm zu schaffen. Die Presbyteriumsprotokolle von der Gemeindegründung bis zum Jahr 1938 sind leider nicht überliefert, für die Zeit danach allerdings lückenlos vorhanden. Zur Tätigkeit der Gemeindegruppen, Vereine und Einrichtungen (Kindergarten, Schwesternstation) existieren bedauerlicherweise ebenfalls keine Unterlagen. Nur die Gemeindebriefe und Materialsammlungen zur Gemeindegeschichte geben Auskunft über das Gemeindeleben. Sehr ausführlich ist allerdings die Chronik im Lagerbuch gehalten, die die Geschichte der Kirchengemeinde von der Abteufung der Zeche Hermann 1907 bis in die 1970er Jahre behandelt. Weitere Quellen zur Geschichte der Kirchengemeinde Selm sind in den Archiven der Ev. Kirchengemeinde Lüdinghausen (LkA EKvW 4.112), der Ev. Kirchengemeinde Lünen (LkA EKvW 4.86), des Kirchenkreises Münster (Verwahrung im Kreiskirchenamt Münster) und der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen (Verwahrung im Reinoldinum) vorhanden.Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke "Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch" eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter "Darin" sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke. Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß ᄃ 7 (1) Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für personenbezogene Akten gelten laut ᄃ 7 (2) ArchG zusätzlichen Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist erst 10 Jahre nach dem Tod der betreffenden Person eingesehen werden. Ist das Todesdatum nicht feststellbar, bemisst sich diese Frist auf 90 Jahre nach der Geburt. Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.2.2003 bzw. des Aufbewahrung- und Kassationsplans vom 19.12.2006.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: Archiv der Ev. Kirchengemeinde Selm Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur der entsprechenden Archivalie).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET