Joen Boyngk zu Halebüll im Kirchspiel Schobüll verkauft an Bartram Scryver und Nikolaus Smalanstede, Bevollmächtigte der Vikare am Dom zu Schleswig, drei Mark Lübsch jährlicher Rente aus fünf Demat auf Halebüller Feldmark, acht Scheffelsaat im Halebüller Neuen Kooge, aus 30 Scheffelsaat Geestland und aus seinem Haus und Hof für 50 Mark unter Vorbehalt des Rückkaufs. Mitlober: Broder Pappsen und Eßlick Hummerssen aus dem Kirchspiel Hattstedt.
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Joen Boyngk zu Halebüll im Kirchspiel Schobüll verkauft an Bartram Scryver und Nikolaus Smalanstede, Bevollmächtigte der Vikare am Dom zu Schleswig, drei Mark Lübsch jährlicher Rente aus fünf Demat auf Halebüller Feldmark, acht Scheffelsaat im Halebüller Neuen Kooge, aus 30 Scheffelsaat Geestland und aus seinem Haus und Hof für 50 Mark unter Vorbehalt des Rückkaufs. Mitlober: Broder Pappsen und Eßlick Hummerssen aus dem Kirchspiel Hattstedt.
LASH, Urk.-Abt. 16.2 Nr. 20
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig >> 1 Urkunden
1535
Enthält: Original, Pergament, von den 3 Siegeln ist nur das dritte zum Teil erhalten
Verzeichnung
1535 März 5
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ