Landratsämter: Usingen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
662
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Land Hessen >> Landesbehörden, Gerichte und Einrichtungen mit Zuständigkeit oder Sitz im Archivsprengel Wiesbaden >> Allgemeine und innere Verwaltung >> Landratsämter
1914-1972
Bestandsgeschichte: Zugänge 60/1976 und 81/1977
Geschichte des Bestandsbildners: Das Hessische Landratsamt Usingen wurde durch die Herauslösung des Landkreises Usingen aus dem Obertaunuskreis durch die Kreisordnung vom 1.4.1886 gegründet und existierte bis zum 31.7.1972.
Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde der Kreis Usingen aufgrund des Gesetzes zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen vom 11.7.1972 mit dem Obertaunuskreis zum Hochtaunuskreis vereint. Hierbei wurden die Orte Hasselbach aus dem Kreis Limburg sowie Nieder- und Oberreifenberg aus dem Main-Taunus-Kreis eingegliedert und die Orte Niederems, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems wurden dem Kreis Rheingau-Taunus zugeteilt.
Seit 1.8.1972 ist das Landratsamt Bad Homburg für den Hochtaunuskreis zuständig.
Ehemalige Landräte:
1886-1914 Dr. August Beckmann
1914-15 Georg Bachmeister
1915-21 Oskar von Bezold
1921-29 Siegfried von Campe
1929-32 Hans Otto Glahn
1932-37 Der. Hans Lommel
1937-40 Wolfgang von Hessen
1940-45 Walter Heyse
Letzter Landrat vor Vereinigung zum Hochtaunuskreis war Dr. Rudolf Thierbach.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Hessische Landratsamt Usingen wurde durch die Herauslösung des Landkreises Usingen aus dem Obertaunuskreis durch die Kreisordnung vom 1.4.1886 gegründet und existierte bis zum 31.7.1972.
Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde der Kreis Usingen aufgrund des Gesetzes zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen vom 11.7.1972 mit dem Obertaunuskreis zum Hochtaunuskreis vereint. Hierbei wurden die Orte Hasselbach aus dem Kreis Limburg sowie Nieder- und Oberreifenberg aus dem Main-Taunus-Kreis eingegliedert und die Orte Niederems, Reichenbach, Steinfischbach und Wüstems wurden dem Kreis Rheingau-Taunus zugeteilt.
Seit 1.8.1972 ist das Landratsamt Bad Homburg für den Hochtaunuskreis zuständig.
Ehemalige Landräte:
1886-1914 Dr. August Beckmann
1914-15 Georg Bachmeister
1915-21 Oskar von Bezold
1921-29 Siegfried von Campe
1929-32 Hans Otto Glahn
1932-37 Der. Hans Lommel
1937-40 Wolfgang von Hessen
1940-45 Walter Heyse
Letzter Landrat vor Vereinigung zum Hochtaunuskreis war Dr. Rudolf Thierbach.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
2,25 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ