Supplikationen, Rechnungen und Briefe über den Garten vor dem Laufer Tor in der Sulzbacher Straße [9].
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E 4/274 Nr. 1
E 4/274 Hausarchiv Sulzbacher Straße 9
Hausarchiv Sulzbacher Straße 9
1677 - 1751
Enthält:1) Supplikation des Hans Teuber um Verwilligung eines notwendigen Baus in seinem Garten vor dem Laufer Tor s.d.2) Extrakt aus dem Laubbuch des Waldes Sebaldi A° 1677 für Frau Rosina Helena Dilherr, Ehefrau des Herrn Christof Gottlieb Dilherr für den Garten vor dem Laufer Tor zur linken Hand an der Laufer Str.3) Helena Rosina Dilherr, Witwe des Christoph Gottlieb Dilherr, geb. Pömer verkauft ihren vor dem Laufer Tor gelegenen Garten, derzeit zwischen des Herrn Tobias Tucher von Simmelsdorf und des Johann Conrad Einwaags Gärten gelegen, mit allen seinen Zugehörungen und Gebäuden, sowie Möbelstücken, ihrem Bruder Georg Paul Pömer. d.d. 14. Feb. 16854) Genehmigung des Martin Endter in seinem Garten vor dem Laufer Tor Reparaturen durchzuführen. Diesen Garten hat er kürzlich von Frau Hauptmännin Waldstromerin erkauft und der Garten liegt neben dem Garten der Tobias Tucherischen Stiftung. d.d. 18. Juli 17085) 3 Rechnungen aus dem Jahr 1708 u.a. vom Röhrenmeister Justus Gscheidt.6) Apolonia Dr. Stephan Jacob Silberradin Wittib, mit Beistand ihres Sohnes erster Ehe Johann Daniel von Lierd urkundet, dass nachdem sie in ihrem Garten vor dem Wöhrder Thürlein ein Wasser- und Röhrenwerk errichtet hat, sie sich mit Martin Endter, der auch Wasser aus ihrem Wasserwerk für seinen Garten in der Laufer Str. bezieht, über die Wasserabgabenmenge geeinigt hat. d.d. 26. Mai 17107) Bitte des Martin Enter um Baugenehmigung und Repartur eines Ofens in seinem Garten vor dem Laufer Tor, d.d. 2. Aug. 17428) Auflistung der genehmigten Bauten in den Enterischen Garten vor dem Laufer Tor, d.d. 2. April 17439) Rechnung des Waldamts Sebaldi für Dr. Johann Martin Endter für seinen Garten vor dem Laufer Tor, d.d. 9. April 174310) Revers über Genhemigung eines Gartenhäuschens im Garten des Herrn Dr. Johann Martin Endter, d.d. 27. April 174311) Extrakt aus dem Urlaubsbuch des Waldamts Sebaldi für den Garten des Herrn Dr. Johann Martin Endter, d.d. 27. Nov. 176212) Erklärung über die Wasserteilhabe zu Wöhrd, d.d. 4. Feb. 174513) Prozess wegen Wasserrecht zu Wöhrd, Extrakt aus dem Protokoll, d.d. 22. Sep. 1746, unterzeichnet Johann Adam von Seütter, Georg Nikolaus Merz, Peter Anthoni Maußner14) Extrakt aus dem Urlaubsbuch des Waldamts Sebaldi für den Garten des Herrn Dr. Johann Martin Endter, die Setzung eines Ofens in dem Kämmerlein in der Winterung, d.d. 30. April 1751
Umfang/Beschreibung: 16 Stück
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/274 - Sulzbacher Straße 9
Dilherr, Christof Gottlieb
Dilherr, Rosina Helena
Einwag, Hans Conrad
Endter, Johann Martin Dr.
Endter, Martin
Gscheidt, Justus
Lierd, Apolonia
Lierd, Johann Daniel von
Maussner, Peter Anthoni
Merz, Georg Nikolaus
Pömer, Georg Paul
Pömer, Helena Rosina
Seutter, Johann Adam
Silberrad, Apollonia
Silberrad, Stefan Jacob Dr.
Teuber, Hans
Tucher, Tobias
Waldstromer, N (Frau)
Laufer Tor
Sulzbacher Str. 9
Wöhrder Türlein, Garten vor dem
Supplikation
Bau
Garten
Laubbuch
Gebäuden
Möbelstücke
Reparaturen
Stiftung, Tobias Tucherische
Rechnungen
Röhrenmeister
Wasserwerk
Röhrenwerk
Wasserabgabenmenge
Baugenehmigung
Ofen
Bauten, genehmigte
Rechnung
Gartenhäuschen
Urlaubsbuch
Wasserteilhabe
Wasserrecht
Winterung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ